| Unternehmensgeschichte |
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Geschichte der Holcim (Deutschland) AG Die fast 150jährige Geschichte der Holcim (Deutschland) AG setzt sich im Wesentlichen aus zwei Hauptsträngen zusammen: der Entwicklung der Alsen-Breitenburg Zement- und Kalkwerke GmbH und der der Nordcement AG. Auch die Entwicklung der zwei Hauptstränge selbst war von zahlreichen Firmenzusammenschlüssen geprägt. Beide Unternehmen fusionierten 1997 zur Alsen AG, aus der im Mai 2003 die Holcim (Deutschland) AG hervorging. 1862 Gründung der Gustav Ludwig Alsen & Comp. Cementfabrik in Itzehoe. 1863 Der Kreideabbau der Firma erfolgt ab 1863 in Lägerdorf. Zum Jahresende übernimmt Otto Friedrich Alsen, der Vater des Gründers, die Zementfabrik. Im Jahr 1865 beteiligt sich mit Heinrich Christian Lucian Alsen auch der älteste Sohn an dem Unternehmen 1867 Das Unternehmen wird in eine offene Handelsgesellschaft umgewandelt und trägt nun den neuen Namen „O. F. Alsen & Sohn“. Ab 1875 werden bei Alsen die Exportaktivitäten deutlich verstärkt und selbst in New York wird ein Auslieferungslager errichtet 1884 Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und bekommt erneut einen neuen Namen: „Alsen´sche Portland-Cement Fabriken AG“. Im gleichen Jahr wird auch noch die Portlandzementfabrik und Kalkbrennerei von Ehlers & Co., Uetersen erworben und integriert. In diesem Jahr gründen zehn norddeutsche Kaufleute in unmittelbarer Nachbarschaft zu Alsen ein neues Konkurrenzunternehmen: die „Breitenburger Portland-Cement-Fabrik“ in Lägerdorf 1889 Alsen übernimmt das Zementwerk Edward Fewer & Co., das bereits seit Ende 1862 in Lägerdorf Portlandzement produziert und im Volksmund nach dem Firmengründer auch „Englische Fabrik“ genannt wird 1897 Gründung der Norddeutsche Portland-Cementfabrik Misburg 1906 Gründung der Kommanditgesellschaft Portland-Cementfabrik Alemannia H. Manske & Co. in Höver 1908 Inbetriebnahme des Zementwerkes Alemannia in Höver 1911 Firmenname des Werkes in Höver wird nochmals angepasst: Portland-Cementfabrik Alemannia AG 1933 - 1945 Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. NS-Diktatur bis 1945. Im zweiten Weltkrieg (1939 – 1945) kommen in den Produktionsstätten Kriegsgefangene zum Einsatz |
1950Verschmelzung der Norddeutsche Portland-Cementfabrik Misburg mit den ehemals zur Interessengemeinschaft der „Norddeutschen“ gehörenden Zementunternehmen Portlandcementfabrik Alemannia AG, Portlandcementfabrik Hoiersdorf GmbH, Wunstorfer Portlandcementwerke AG, Kronsberg AG, Braunschweiger Portlandcement AG Salder, Portlandcementwerk „Siegfried“ Salzderhelden, Oechsner & Co. KG zur Norddeutsche Portland-Cementfabriken AG 1964 Umfirmierung der Norddeutsche Portland-Cementfabriken Aktiengesellschaft in Nordcement AG 1972 Zusammenschluss der Alsen’sche Portland-Cement-Fabriken KG und der Breitenburger Portland-Cement-Fabrik AG zur Alsen-Breitenburg Zement- und Kalkwerke GmbH. Der schweizer Zementkonzern „Holderbank“ Financière Glarus AG (kurz Holderbank) war seit den 60er Jahren bereits über zwei Firmen mehrheitlich an der Breitenburger beteiligt 1973 Übernahme des Hochofenzementwerkes Hansa in Bremen 1992 Neubau und Inbetriebnahme des Werkes Rostock 1992 Erwerb der SBU Sächsische Baustoffunion in Dresden 1997 Alsen-Breitenburg wird mit der Nordcement AG zur „Alsen AG“ verschmolzen. Auch an der Nordcement AG war Holderbank seit 1968 mehrheitlich beteiligt 1998 Start der Hüttensandproduktion am Hochofen B der Salzgitter Flachstahl GmbH |
2003Umfirmierung: Die Alsen AG wird zur Holcim (Deutschland) AG. Die schweizer Muttergesellschaft Holderbank vollzog die Umbenennung zur Holcim Ltd. bereits im Jahr 2001. 2003 erfolgte die Umfirmierung der Tochtergesellschaften Alsen Beton und Zuschlagstoffe GmbH in Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH sowie Hamburger Beton-Union GmbH & Co. in Holcim Beton Union GmbH & Co. KG. Im Jahr 2005 wurde die Holcim Beton Union GmbH & Co. KG auf die Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH verschmolzen 2006 - 2007 Im Herbst 2006 wird in Salzgitter eine zweite Granulationsanlage in Betrieb genommen, in Brunsbüttel wird das Exportterminal eingeweiht und in Höver geht die Mühle 5 (Hüttensandmahlung) in Betrieb. Der Bereich Transportbeton und Zuschlagstoffe weitet sich insbesondere durch die Verstärkung verschiedener Positionen in Niedersachsen weiter aus. Dazu gehörte auch die Integration umfangreicher Geschäftsteile der Union Beton Niedersachsen Gruppe zum 1. Januar 2007 2008 100 Jahre Zementproduktion in Höver und 10 Jahre Hüttensandproduktion in Salzgitter (Link Broschüre). Weitere Akquisitionen im Bereich Beton (Vetra - Vereinigte Transport-Betonwerke GmbH & Co. KG, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern) und im Bereich Zuschlagstoffe (Kieswerke Peter Claußen, BoWa GmbH – beide Schleswig Holstein) |
| Broschüre | ||
100 Jahre Zementproduktion in Höver - 10 Jahre Hüttensand in Salzgitter
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