Werksgeschichte

Im Jahr 1907 begann der Bau des Werkes in Höver. Unter dem damaligen Namen Portland-Cementfabrik Alemannia H. Manske & Co. Aktiengesellschaft wurde das Werk 1908 in Betrieb genommen. Im Mai des gleichen Jahres lieferte das Werk den ersten Straßenbahnwaggon mit Alemannia Zement aus.

Im Jahr 1912 wurde bereits die dritte Trockentrommel installiert, die bis 1959 in Betrieb blieb.

1921 wurde im Werk Höver die erste Elektroentstaubung Deutschlands installiert. Damit setzte das Werk schon damals ein Zeichen und war Vorreiter auf dem Gebiet Umweltschutz.

In den Jahren 1935 bis 1937 vollzog sich die erste große Ausbauphase im Werk. Neben der Zementmühle 1 und der Rohmühle Alpine wurden außerdem die Kohlenmühle LM 8 sowie der Lepolofen 1 installiert. Am Werk eröffnete zudem die KdF-Badeanstalt.

Von 1952 bis 1958 folgte die zweite große Ausbauphase des Werk Höver. Hinzu kamen die Zementmühle 2, der Lepolofen 2 und neue Mahltrocknungsmühlen. Außerdem wurde das Werk durch eine zweite Brechanlage (Titan II), eine Verladeanlage und neue Silos erweitert. Der Ausbau beinhaltete zudem eine Halle am Steinbruch und ein Belegschaftshaus. Mit dem Bau der Zementsilos I-III mit Sackpackerei und Versandgebäude (1954/55) erfolgte der „Sprung über die Hannoversche Straße“ auf das heutige Werksgelände.

Von 1966 bis 1970 erfolgten wichtige Schritte im Umweltschutz. Eine moderne Elektroentstaubung wurde 1966 eingebaut. Zwei Jahre später folgte die Umstellung von Kohle auf Erdgasbefeuerung.

1980 kamen die beiden Silos V und VI hinzu. Es erfolgte die Umstellung der Befeuerung auf Braunkohlestaub.

Im Jahr 2008 wurde am Drehrohrofen ein neues Kühlersystem installiert. Im Juni des gleichen Jahres feierte die Werksgruppe Höver großes Jubiläum – 100 Jahre Zementproduktion in Höver.

Einen detaillierten Überblick über die Geschichte des Höveraner Werks erhalten Sie in der Broschüre „Geschichte mit Zukuft: 100 Jahre Zementproduktion in Höver“.