Azubi-Austausch

Den Horizont erweitern!

In Deutschland gibt es die beiden Schwesterunternehmen Holcim (Deutschland) GmbH und Holcim (Süddeutschland) GmbH. In der Ausbildung gelten für beide Gesellschaften die gleichen Rahmenbedingungen.
Um Erfahrungen und Ideen auszutauschen, standort- und gesellschaftsübergreifendes Arbeiten kennen zu lernen und verschiedene Produktionsverfahren zu sehen, findet regelmäßig ein Azubi-Austausch zwischen den beiden Unternehmen statt.

Das Programm, das von den Auszubildenden größtenteils selbst organisiert wird, umfasst fachliche, kulturelle und soziale Aspekte. Am Anfang eines Austauschprogramms steht meist eine Werksführung. Im Anschluss daran arbeiten die Auszubildenden in den verschiedenen Abteilungen des Standortes mit. Abends teilen sie im Rahmen eines Kulturprogramms ihre gesammelten Eindrücke und Erfahrungen mit den anderen Auszubildenden.

 

 

Grenzenlose Ausbildung

Fast jedes Jahr brechen Auszubildende aus dem Holcim Zementwerk Lägerdorf zu einem Auslandsaufenthalt auf. Drei bis vier Wochen lang tauschen sie ihre Berufsschule gegen Pendants in anderen Ländern ein und wohnen dort bei Gastfamilien. Auslandserfahrungen sind in einer international zusammenarbeitenden Geschäftswelt gefragt - dennoch wagen nur rund zwei Prozent aller Auszubildenden während ihrer Lehrzeit den Blick über den viel zitierten Tellerrand. Um diese Zahl zu steigern, startete das Projekt der Mobilitätsberatung.

Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesarbeitsministeriums gefördert und unterstützt Auszubildende und Unternehmen bei der Organisation eines Auslandsaufenthalts. In Schleswig-Holstein wird dieses Projekt von der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein umgesetzt. Zwei Mobilitätsberater der Akademie kümmern sich landesweit beispielsweise um die erforderlichen Versicherungen für einen Auslandsaufenthalt, stellen Kontakte zu ausländischen Unternehmen her, arrangieren Sprachkurse oder suchen eine passende Berufsschule und klären dort alle notwendigen Formalitäten.

Aber nicht nur Sprache und Kultur stehen bei dem Austausch im Vordergrund, die Auszubildendenbringen auch neues Know-how für ihr Unternehmen mit:

Interessierte Unternehmen und Auszubildende, die ebenfalls einen Auslandsaufenthalt durchführen wollen, können sich im Internet unter www.wak-sh.de informieren.