Biodiversität

Holcim setzt auf Biodiversität. Artenvielfalt im Abbaugebiet.
Die Produktion von Baustoffen wie Zement, Zuschlagstoffe und Beton basiert auf natürlichen Rohstoffen, die in unseren Gruben, Steinbrüchen oder in Kies- und Sandgruben abgebaut werden. Damit sind auch immer Eingriffe in die Natur und Landschaft verbunden.

Renaturierung nach Abbauende.
Die Rohstoffgewinnung bei Holcim ist aber nur Raumnutzung auf Zeit. Die betreffenden Flächen müssen nach Abbauende renaturiert werden und können so zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Wir tragen hier eine klare ökologische Verantwortung. Damit werden ehemalige, aber auch noch betriebene Abbauflächen zu einem wichtigen Rückzugsgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten. Somit ist Biodiversität Teil der nachhaltigen Entwicklung.

Rohstoffabbau und Biodiversität keine Gegensätze
Ein umsichtiger Abbauprozess kann die Biodiversität sogar fördern: Die durch den Kiesabbau entstehenden Abbruchkanten dienen seltenen Vogelarten als Brutplätze. Besonders die Uferschwalbe ist auf diese selten gewordene Naturformation angewiesen. Die kleinste Schwalbenart Europas gräbt an den Kiessandwänden bis zu einem Meter lange Gänge, an deren Enden sich die Bruthöhlen befinden. Dort werden die Eier von der Uferschwalbe abgelegt, die dann einen sicheren Platz vor Räubern haben. Dieser Tatsache ist man sich bei Holcim bewusst, weshalb während der Brutzeit verstärkt auf die Uferschwalben-Population Rücksicht genommen wird. Zeitweise werden Steilwände stehengelassen, die dann wertvolle Brutplätze bieten.

Das Engagement von Holcim wird auch vom Naturschutzbund NABU honoriert: Am 12. Mai 2016 wurden die Kieswerke Willich und Vorst von der NABU-Gruppe Willich als „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen

Ein weiteres gutes Beispiel für die Nutzung und Renaturierung von Abbauflächen ist der Solarpark im ehemaligen Kieswerk Brekendorf in Schleswig-Holstein:

Im Zuge des Genehmigungsvorhabens bezüglich der Nutzungsänderung zur Photovoltaik-Fläche wurde eine artenschutzfachliche Erhebung durchgeführt. Im Rahmen dieser Begutachtung wurde u.a. die in Schleswig-Holstein seltene Sandstrohblume (Helichrysum, siehe Foto rechts) auf der Fläche gefunden. Um diese zu erhalten, erfolgte nach Abstimmung mit den Behörden und unter fachlicher Begleitung eines Biologen die Umsiedlung. Der Erfolg der Bemühungen kann seit Sommer 2015 in Brekendorf bewundert werden: Auf 15 Umsiedlungsbänken siedeln zahlreiche vitale Jungpflanzen und lassen die Hoffnung zu, dass sich die Art auch über die genannte Fläche ausbreiten wird.

Weitere Informationen zum Solarpark Brekendorf lesen Sie in der Pressemitteilung  (Juni 2014).