Nachbarschaftliches Engagement

Das Engagement in den Standortgemeinden hat bei Holcim Deutschland eine lange Tradition. Als oftmals größter Arbeitgeber vor Ort nehmen wir bereits seit vielen Jahren unsere soziale Verantwortung wahr. Wir setzen uns für Bildung, Kultur, Breiten- und Jugendsport, nachhaltige Gemeindeentwicklung und Verbesserung der lokalen Infrastruktur ein. Dabei arbeiten wir eng mit den lokalen Vereinen und kommunalen Einrichtungen zusammen. Zudem bieten wir jungen Menschen Ausbildungsplätze, Praktika und Studienplätze an. Nachfolgend einige Beispiele aus dem Bereich des bürgerschaftlichen Engagements am Standort Höver:


Holcim unterstützt die Schützen

Die Schützengesellschaft Höver ist für die Zukunft gerüstet: Eine neue Schießanlage mit elektronischer Auswertung wurde im Oktober 2014 mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht. Für das Gerüst des neuen Standwagens wurden von Holcim Profilrohre im Wert von 900 Euro gesponsert. Detlef Busse, 2. Vorsitzender der Schützengesellschaft und Vorarbeiter in der mechanischen Instandhaltung bei Holcim, baute die Konstruktion nach Feierabend. Da das Schützenheim auch weiterhin als Saal für die Öffentlichkeit genutzt werden sollte, war ein mobiler Schießstand die optimale Lösung. Der Standwagen ist eine eigene Entwicklung von Detlef Busse. Die Ergebnisse der Schützen werden jetzt nach jedem Schuss durch elektronische Messung auf einem Bildschirm angezeigt. Die alten Seilzuganlagen gehören damit der Vergangenheit an. Um die hohen Investitionskosten zu decken, suchte der Verein nach Sponsoren, die finanziell sowie mit Sach- und Zeitspenden unterstützten. „Vielen Dank an Holcim!“, sagt Detlef Busse. „Dieser Luftgewehrschießstand ist einmalig in der gesamten Region Hannover. Nicht wegen der Meyton Elektronik, sondern weil er flexibel mit der Meyton Elektronik umgebaut wurde“, erklärt Detlef Busse.


Höveraner Ausbildung unterstützt die Nachbarschaft

In Höver gibt es seit über 25 Jahren im Obergeschoss der heutigen Kindertagesstätte die „Heimatstube“. Hier werden Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus der Vergangenheit des Ortes ausgestellt. Darunter befinden sich beispielsweise viele historische Möbelstücke, aber auch Fotos, die die Ortsgeschichte dokumentieren. Anfang 2014 bat die verantwortliche Heimatbundgruppe „Unser Höver“ Holcim um Unterstützung bei den Bemühungen, die Ausstellung zukünftig noch interessanter zu gestalten. Aus dieser Anfrage wurde ein Projekt, das die mechanische Ausbildungswerkstatt übernahm. Deren Leiter Cord Gniesmer traf sich mit Manfred Holaschke von „Unser Höver“ und es wurde der Beschluss gefasst, Schautafeln aus Metall anzufertigen, auf denen Dokumente platzsparend präsentiert werden können. Cord Gniesmer fertigte daraufhin eine Konstruktionsskizze an und legte diese Oliver Burose, Auszubildender zum Industriemechaniker im dritten Lehrjahr, vor. Ausbilder und Azubi besprachen die Konstruktion und legten fest, wie das Ergebnis aussehen sollte. Anschließend fertigte der Auszubildende die Konstruktion gemäß der Vorgaben an. „Das Projekt war nicht nur für die Heimatstube ein Erfolg. Auch Oliver profitierte davon, denn er konnte dabei optimal üben, wie ein Auftrag bedarfsgerecht geplant und abgearbeitet wird“, sagt Cord Gniesmer. Im Ergebnis stehen vier drehbare, an einer Haltestange befestigte Rahmen aus Edelstahlrohren. Auf den darin befestigten Magnettafeln können die Exponate der Ausstellung befestigt werden. Beim Aufbau unterstützte Sven Lilkendey seinen Ausbildungskollegen Oliver Burose. Am 27. November wurden die Klappschilder im Beisein von Werksleiter Erik Jantzen in der Heimatstube übergeben. Neben den Arbeitsstunden spendete Holcim insgesamt rund 500 Euro für das Material der Konstruktion.


Holcim-Mitarbeiter engagieren sich für Sitzgelegenheiten in Höver

Die Bürger von Höver können sich seit Oktober 2010 über Sitzgelegenheiten – eine Sitzbank und vier Hocker – im Neubaugebiet beim Regenrückhaltebecken freuen. Detlef Busse und Uwe Steffen, beide Höveraner und Mitarbeiter im Holcim Zementwerk, zeigten hier Eigeninitiative. Sie kümmerten sich mit Unterstützung des Unternehmens um eine „Rundum-Erneuerung“ älterer Sitzgelegenheiten für den neuen Standort nahe am Spielplatz. Am 7. Oktober 2010 erfolgte die „offizielle Übergabe“ an Ortsbürgermeister Klaus Papenberg.

„Wir haben die Bänke zunächst komplett auseinander genommen und später noch Schablonen für die notwendigen Holzformen angefertigt. Holcim hat das Material gestellt und auch die Maschinen konnten wir nutzen“, sagt Tischler Uwe Steffen. „Ein guter Teil der Arbeiten fiel in unsere Freizeit. Das haben wir gerne gemacht – aber so dauerte das Projekt doch ein bisschen länger als zunächst geplant“, erklärt Detlef Busse. Mit dem Ergebnis der ehrenamtlichen Arbeit sind alle Beteiligten sichtlich zufrieden. Ortsbürgermeister Klaus Papenberg freut sich: „Diese Eigeninitiative ist wirklich vorbildlich. Viele Spaziergänger werden sich freuen, wenn es jetzt auch an dieser Stelle schöne Sitzgelegenheiten gibt.


LKW aus Höver verkauft – Erlös gespendet

Im Dezember 2009 wurde der alte Mercedes-LKW aus dem Steinbruch in Höver verkauft. Der Erlös kam zwei verschiedenen Initiativen in der „Nachbarschaft“ des Werkes zugute: Jeweils 1.000 Euro spendete das Werk Höver an die Lebensmittelausgabe für Kinder vom Civitan International Club Sehnde sowie an die Lehrter Tafel.

Der Civitan Club hat knapp 40 Mitglieder, die sich auf die Fahne geschrieben haben, Menschen in Sehnde zu helfen, die unverschuldet in Not geraten sind. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Lehrter Tafel sammeln Lebensmittelspenden und auch in geringem Maße Verbrauchsmittel von örtlichen Geschäften wie Supermärkten, Bäckereien, dem Wochenmarkt und Drogerien ein. An festen Terminen geben sie die Spenden gegen einen geringen Kostenbeitrag an Bedürftige ab.

„Die Freude bei den Empfängern unserer Spenden war groß“, erzählt Marius Seglias, Leiter des Zementwerkes in Höver. „Bei der Lehrter Tafel können jetzt beispielsweise Regale angeschafft werden, die dringend für die Lagerung der gesammelten Lebensmittel benötigt werden.“


Schulhofumgestaltung in der St. Bernward Grundschule Lehrte

„Die Grundschule in Lehrte plante im Spätsommer 2010, die Umgestaltung des Schulhofes insbesondere durch Eigenarbeit der Eltern und durch Spenden Dritter zu realisieren. Erfreulicherweise bekamen wir über Holcim die Möglichkeit, uns in lokalen sozialen Projekten zu engagieren. Deshalb passte unser Ansatz der „Zeitspenden“ hervorragend in dieses Konzept und fünf Kollegen – zwei davon auch Väter von Grundschülern – taten sich zusammen: Thorsten Thiele, Jörg Stenschke, Ralf Possekel, Ralf Heger und meine Person. Kaum war der lange Winter vorbei, errichteten wir die Fundamente für ein Atrium, eine Schlange und ein Sitzpodest. Beton und Sand wurden von den HBZ-Kollegen geliefert. Mit diesem Arbeitseinsatz legten wir den Grundstein für spätere Elternarbeiten an den folgenden Wochenenden. Mit der Bepflanzung der neuen Bereiche wurde der Umbau abgeschlossen und für die Kinder freigegeben. Sogar die Lokalzeitung hat über dieses Eltern-Projekt und die Unterstützung von Holcim ausführlich berichtet. Die Grundschüler warteten schon freudig darauf, die neuen Bereiche zu erobern“, freut sich Matthias Heuer, Leiter Anlagenplanung der Werksgruppe Höver.



Offizielle Übergabe der neuen Kinderspielgeräte:
„Die Herzen schlagen höher“

Am 4. Dezember 2008 war es auf dem Schulgelände in Höver endlich soweit: Bei warmem Kakao erfolgte an der neu errichteten Kletterspinne die offizielle Übergabe der neuen Spielgeräte für die Kinder aus Bilm und Höver. Im Beisein von Vorstandschef Leo Mittelholzer, Werksleiter Marius Seglias, den Ortsbürgermeistern und weiteren Bürgern nahmen gut 20 Kinder der benachbarten Grundschule sogleich das neue Spielgerät in Beschlag.

Bernd Ostermeyer, Ortsbürgermeister von Bilm: „Die Beteiligten haben in den vergangenen Monaten wirklich gut zusammengearbeitet. Wir haben eine tolle Ausstattung unserer Spielplätze. Die Kinder freuen sich und die Herzen schlagen höher. Holcim hat nicht nur das Geld gegeben, die Mitarbeiter haben sich auch aktiv an den Aufbauarbeiten beteiligt. Dafür bedanke ich mich im Namen unseres Dorfes Bilm herzlich.“

Günter Papenberg, Ortsbürgermeister aus Höver, fügt hinzu: „Die Förderung von Holcim war vorbildlich. Jetzt können unsere Kinder und Enkel über viele Jahre hinweg auf soliden und sicheren Spielgeräten herumtollen. Man hilft sich und packt mit an – das ist ein gutes Zeichen für eine intakte Nachbarschaft.“

Das Werksjubiläum im Sommer war für Holcim Anlass, den benachbarten Dörfern ein nachhaltiges Geschenk zu machen: Beide Dörfer erhielten Fördergelder von insgesamt 53.000 Euro für die Anschaffung neuer Spielgeräte sowie Hilfe bei den Bauarbeiten. Den Sand für die Absprungflächen lieferten die Holcim-Kollegen aus den nahegelegenen Kieswerken.