Nachbarschaftliches Engagement

Das Engagement in den Standortgemeinden hat bei Holcim Deutschland eine lange Tradition. Als oftmals größter Arbeitgeber vor Ort nehmen wir bereits seit vielen Jahren unsere soziale Verantwortung wahr. Wir setzen uns für Bildung, Kultur, Breiten- und Jugendsport, nachhaltige Gemeindeentwicklung und Verbesserung der lokalen Infrastruktur ein. Dabei arbeiten wir eng mit den lokalen Vereinen und kommunalen Einrichtungen zusammen. Zudem bieten wir jungen Menschen Ausbildungsplätze, Praktika und Studienplätze an. Nachfolgend einige Beispiele aus dem Bereich des bürgerschaftlichen Engagements am Standort Lägerdorf:

Neuer Aussichtspunkt eröffnet Panoramablick in Lägerdorfer Kreidegruben

Wie eine Tulpe ist der neue Aussichtspunkt gestaltet, die am Rand der Grube Heidestraße entstanden ist. Er eröffnet dem Besucher einen eindrucksvollen Panoramablick über den rund 100 Meter tiefer liegenden Kreideabbau und die Lägerdorfer Landschaft. Am Freitag, 20. Mai 2016, wurde der vom Zementproduzenten Holcim errichtete Aussichtspunkt nahe am Bahnübergang Heidestraße feierlich eingeweiht und der Gemeinde Lägerdorf zur öffentlichen Nutzung übergeben. Gut 100 Einwohner und weitere geladene Gäste wie Landtags- und Bundestagsabgeordnete konnten bei Kuchen und Getränken den schönen Ausblick genießen.

Der Aussichtspunkt ist in gemeinsamer Arbeit zwischen den Vertretern der Gemeinde Lägerdorf und Holcim entstanden. Tatkräftige Unterstützung bei der Ausführungsplanung gab es von der Ingenieurgemeinschaft Reese und Wulf aus Elmshorn. So fügt sich dieser neue Treffpunkt harmonisch in das Gesamtbild ein. Neben dem schönen Ausblick werden Informationstafeln den Besuchern weitere Hinweise auf die Lägerdorfer Kreide, die über 150-jährige Zementproduktion und die Zukunft der Gruben geben.

Weitere Informationen zum Aussichtspunkt finden Sie in unserer Pressemeldung vom 23. Mai 2016.

Projektwoche im Freibad - Lägerdorfer Holcim Azubis packen an

Das Lägerdorfer Freibad feiert am 23. Juni 2016 sein 60-jähriges Jubiläum. Schon seit Jahren verfolgt der Förderverein daher das Ziel, das Schwimmbad zum Jubiläum in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Um diesen Termin halten zu können, bekam der Verein im September tatkräftige Unterstützung von den Auszubildenden aus dem Werk Lägerdorf. Im Rahmen einer Projektwoche rückte das 25-köpfige Team um die Ausbilder Nils Neumann und Kevin Botzian an und wechselte unter anderem 500 Quadratmeter Klinkersteine rund um die Becken aus. 700 Arbeitsstunden investierten die jungen Helfer dabei.

In der Projektwoche unterstützen die Azubis jedes Jahr ein soziales Projekt in den Gemeinden Lägerdorf und Rethwisch.”Für unsere angehenden Elektroniker, Mechaniker und Maschinen- und Anlagenführer ist es immer eine willkommene Abwechslung, auch einmal berufsfremde Tätigkeiten auszuüben”, sagt Nils Neumann, Leiter der mechanischen Ausbildung in Lägerdorf. Personalleiter Wolfgang Kock unterstreicht auch den Aspekt der Förderung sozialer Kompetenz: “Die eigene Leistung für andere einzubringen - das ist nicht nur Ausbildung, sondern auch Schule fürs Leben!”. Zur Belohnung gab es zum Wochenabschluss ein gemeinsames Grillfest im Freibad.

Holcim Deutschland unterstütze gemeinsam mit dem Logistikpartner Gleimius den Umbau auch in diesem Jahr wieder mit Material: Eine Palette Zementsäcke und zwei LKW-Ladungen Sand wurden im Freibad verbaut. Trotz der kurzfristig zur Verfügung gestellten zweiten Sandfuhre ging aber am Ende der Woche das Material aus - sonst wäre das Schwimmbad wohl schon Anfang Oktober fertig gewesen. Aber auch so ist der Vorsitzende des Fördervereins Peter Böge sicher, dass die kleinen Restarbeiten ohne Probleme rechtzeitig erledigt werden.


Zusammenarbeit seit gut 18 Jahren: Steinzeitpark Dithmarschen und Holcim

Der Steinzeitpark Dithmarschen, auch als Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA) bekannt, arbeitet bereits seit seiner Gründung 1997 mit dem Baustoffproduzenten Holcim in Lägerdorf zusammen. Im Gegensatz zu den anderen Besuchern, die am Standort des Zementwerkes in Lägerdorf regelmäßig an Grubenführungen teilnehmen, suchen die Steinzeit-Freunde in den Kreidegruben aber keine Versteinerungen oder Donnerkeile, sondern Flintsteine (Feuersteine).

“Für die Menschen in der Steinzeit war der Flintstein ein sehr wichtiger Rohstoff, denn dieses sehr harte Gestein lässt sich leicht spalten. Mit großem Geschick konnten die Menschen durch Schläge mit weicheren Steinen oder durch Druck mit einem Knochen- oder Geweihstab von den Feuersteinknollen lange Klingen mit messerscharfen Kanten abspalten. Aus den Klingen wurden durch Abdrücken kleiner Absplisse dann spezialisierte Geräte geformt: Während die Stielspitzen für Pfeile und Speere genutzt wurden, waren die Messer beispielsweise vielseitig einsetzbare Schneidegeräte”, erklärt Rüdiger Kelm vom Steinzeitpark Dithmarschen.

Auch im Sommer 2015 traf sich wieder eine Gruppe zum mehrstündigen Flintsammeln in der Kreidegrube. Nach einer Sicherheitseinweisung und mit Schutzausrüstung schritten die Besucher auf dem Produktionsgelände zur Tat und wurden wieder fündig. “Wir haben auch in diesem Jahr den Steinzeitpark Dithmarschen gerne bei der Suche nach Flintsteinen unterstützt”, erklärt Hendrik Leopold, Produktionsleiter im Zementwerk Lägerdorf.

Die Flintsteine aus der Kreidegrube in Lägerdorf werden im Steinzeitpark Dithmarschen gemeinsam von Mitarbeitern und Besuchern zu verschiedenen Werkzeugen verarbeitet. Beispielsweise können die kleinen Gäste auf Kindergeburtstagen mit Feuerstein ein Stückchen Leder zum Beutel oder zum Armband bearbeiten.


Im Juni 1997 fand die „erste Erdbewegung“ zur Errichtung des Steinzeitparks Dithmarschen, auch als Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA) bekannt, statt: Es wurden Wege gebaut, Knicks verschoben, in eine jungsteinzeitliche Landschaft passende Bäume gepflanzt, Hecken angelegt und Informationsschilder aufgestellt. Durch einen kontinuierlichen Ausbau ist mittlerweile eine Einrichtung entstanden, die – zusammen mit dem seit 2004 ebenfalls zum Steinzeitpark gehörenden archäologischen Kreismuseum – jährlich über 30.000 Besucher begrüßen kann.

 

Kopf hoch in der Weihnachtszeit

Im Dezember 2014 fand in der Werkskantine die traditionelle Ausstellung der Jahresarbeiten der Auszubildenden statt. Wie im Vorjahr versteigerten diese dabei ihre Arbeiten für einen guten Zweck. Mit großem Erfolg: Insgesamt kamen über 2.000 Euro zusammen, die die Werksleitung auf 2.500 Euro aufstockte. Der Erlös ging in diesem Jahr an den Verein „Kopf hoch e.V.“, der körper- und mehrfachbehinderte Menschen im Kreis Steinburg unterstützt. Mit viel Einsatz und Spaß hatten die Auszubildenden im Vorfeld an den Ausstellungsstücken gearbeitet. Denn jeder hatte den Wunsch, möglichst viel Spendengeld zu erzielen. Deshalb war es wichtig, dass die Werkstücke für den praktischen Gebrauch geeignet waren, beispielsweise ein Briefkasten, Tische und ein Schaukelstuhl. „Wir haben uns riesig gefreut, dass unsere Ausstellung so gut besucht wurde und wir einen so großen Erlös erzielen konnten“, sagt Nils Neumann, Leiter der mechanischen Ausbildungswerkstatt.


Einsätze in der Nachbarschaft

Es hat schon Tradition, dass die Lägerdorfer Azubis sich für soziale Projekte in der Nachbarschaft des Werks einsetzen. Im Mai 2014 waren es gleich zwei Projekte, die angegangen und abgeschlossen wurden: In Rethwisch setzten die mechanischen Azubis den sanierungsbedürftigen Spielplatz instand. Hier waren nahezu alle Spielgeräte bei einer TÜV-Untersuchung durchgefallen.
Binnen einer Woche wurden unter der Anleitung des Ausbildungsmeisters Nils Neumann und seines Kollegen Kevin Botzian Mängel behoben und die Spielgeräte nicht nur erneuert, sondern auch deutlich kindgerechter gestaltet. Dabei lernten die Azubis auch einmal ungewohnte Arbeiten wie Betonieren kennen. Die Werksleitung steht voll hinter dem Projekt und übernahm die gesamten Kosten der Umbauarbeiten.
Außerdem zeigten die Azubis ein großes Herz für das Lägerdorfer Freibad – im wahrsten Sinne des Wortes! Im Vorfeld der Wiedereröffnung am 18. Mai wurde die Terasse vom Förderverein neu gefliest und Spender konnten für 30 Euro die Patenschaft für je einen Quadratmeter erwerben. Die Spender wurden im Freibad verewigt: Dazu fertigte die mechanische Ausbildung von Holcim ein Herz aus einem Rundstahl-Grundrahmen mit Vierkantgitter, an dem Holzfische mit den Spendernamen befestigt wurden. Das Herz erhielt zum Start der Badesaison einen Ehrenplatz im Freibad.

 

Neues Spielgerät: Vier gewinnt!

Nach der erfolgreichen Instandsetzung des Rethwischer Spielplatzes im vergangenen Jahr setzten es sich die Auszubildenden im Bereich Industriemechanik am Standort Lägerdorf zum Ziel, ein neues Spielgerät für die Kinder der Schule und des Kindergartens der Gemeinde Rethwisch herzustellen. 40 Arbeitsstunden verwendeten die drei Azubis um Ausbilder Nils Neumann, um das Gesellschaftsspiel „Vier gewinnt“ in Übergröße zu fertigen.

„Bei der Herstellung wurde besonders auf die leichte und robuste Handhabung geachtet. Auch eine kindgerechte Gestaltung des Spieles ohne Ecken und scharfe Kanten wurde berücksichtigt“, erklärt Nils Neumann. Um das Spiel zudem unter freiem Himmel nutzen zu können, verwendeten die Azubis bei ihrer Arbeit witterungsbeständige Materialien wie Edelstahl und PVC.

Im vergangenen August wurde das Spielgerät an die Rethwischer Grundschüler übergeben. „Wir freuen uns über diese tolle, neue Spielmöglichkeit und bedanken uns ganz herzlich bei den Mitarbeitern von Holcim“, erklärte Schulleiterin Lucie Nietzke (s. Bild, 2.v.r.) vor den versammelten Schülern und dem Lehrerkollegium. 33 Kindergartenkinder und 81 Grundschüler haben nun die Möglichkeit, das beliebte Gesellschaftsspiel auf dem Schulhof zu nutzen.


Azubis bauen Geländer für die Kita St. Ansgar

Die Holcim Ausbildungswerkstatt Lägerdorf hat für die Kindertagesstätte St. Ansgar in Itzehoe vier Geländer aus Edelstahl angefertigt. Mit dem Anbringen des Geländers wurde nun ein Übergang zwischen der Kindertagesstätte und dem Gemeindehaus geschaffen.

Dieser Schritt war der Abschluss einer längeren Renovierung und des Umbaus der Kindertagesstätte am Coriansberg. Künftig können Kinder, Eltern und Erzieherinnen auf direktem Wege in das Gemeindehaus gelangen, das zusammen mit einem Neubau ab Frühjahr 2013 das neue Familienzentrum St. Ansgar bilden wird. In diesem Neubau werden auch der Hort und die Krippe der Kindertagesstätte untergebracht. „Im Familienzentrum geht es darum, besonders Familien in ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen“, erklärt der Geschäftsführer Norbert Klix. „Darüber hinaus soll das Familienzentrum ein offenes Haus sein, in dem sich viele Menschen – besonders die Nachbarn aus dem Wohnviertel und Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Ansgar – treffen können.“

Die Pfarrei St. Ansgar bedankte sich herzlich für das Engagement der Holcim-Azubis aus Lägerdorf.


8. Holcim Silvesterlauf 2010 - Begeisterung auf ganzer Strecke

Pünktlich zum Jahresende sorgte einmal mehr der Lägerdorfer Holcim Silvesterlauf 2010 für einen stimmungsvollen Ausklang unter den gut 800 Läufern aus der Region. Neben der Strecke feuerten zudem viele begeisterte Beobachter und Helfer die sportlichen Akteure an. Spannung gab es dabei gleich in doppelter Hinsicht. Auf Grund der wochenlangen Schneefälle war die Strecke rund um die Kreidegruben in Weiß gehüllt. Nur durch die schnelle und tatkräftige Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofes und des Holcim Werks konnten alle Teilnehmer doch noch an den Start gehen, der mit Vorfreude erwartet wurde.

Die fleißigen Helfer trotzten den Witterungsverhältnissen, streuten Teile der Laufstrecke mit einem Sand- und Salzgemisch und stießen damit auf breite Begeisterung: „Die Fuß- und Radwege in Itzehoe sind schlechter geräumt als die Silvesterlaufstrecke“, sagte Ute Krause.
Wie jedes Jahr stand auch diesmal der Spaß im Vordergrund. Sichtlich begeistert und stolz kamen alle Läufer ins Ziel. „Eine schöne Strecke, besonders der Blick über die Kreidegrubenlandschaft hat mir gefallen“, schwärmte eine der Läuferinnen.

Frisch gestärkt mit Getränken, Obst und Medaille um den Hals blieb am Ende auch noch Zeit für einen kleinen Smalltalk unter Nachbarn, Freunden und Sportskollegen. Für Heiterkeit und Wohlfühlatmosphäre sorgten außerdem die kreativen Kostümierungen einiger Läufer sowie die mit bunten Girlanden geschmückte Norderstraße, die die Blicke auf sich zogen.
Erfreulich war auch, dass 13 Schulklassen aus vier Schulen an dem Lauf teilnahmen. Nach der Zielüberquerung überreichte Holcim Werksleiter Morten Holpert in guter Tradition den Klassensprechern eine Geldspende von 50 € für die Klassenkassen. „Ich bin begeistert, wie eifrig und zahlreich ihr euch an dem Lauf beteiligt habt“, würdigte er die Leistungen der Schülerinnen und Schüler.

Der Erfolg der Veranstaltung ist wieder einmal auf die gute Zusammenarbeit der Organisatoren zurückzuführen, die trotz der schwierigen Witterungsverhältnisse eine große Unterstützung erfahren haben. Dies zeigt, wie beliebt der Holcim Silvesterlauf mittlerweile in der Region geworden ist. Weitere Berichte und Bilder sehen Sie auf: www.silvesterlauf-laegerdorf.de.

 

Holcim Cup - Nachwuchshandballer treffen auf Bundesliga-Stars

Bereits seit dem Jahr 2004 fördert das Werk Lägerdorf ein jährlich stattfindendes regionales Handballturnier für Grundschüler - den Holcim Cup. Die "Kooperation Jugend & Verband" organisiert das Turnier für Grundschüler der dritten und vierten Klasse in Zusammenarbeit mit regionalen Sponsoren - wie beispielsweise dem Holcim Werk Lägerdorf. Im Jahr 2008 meldeten sich Teams von 17 Schulen aus der Region an. Für die richtige Stimmung in der Halle sorgt ein NDR-Moderator.

Sowohl für die beteiligten Schüler als auch für die regionale Jugendsportarbeit ist diese Veranstaltung ein ganz besonderer Höhepunkt. Stets sind Handball-Bundesliga Profis von der SG-Flensburg-Handewitt sowie Spitzensportlerinnen aus dem Frauenhandball zu Gast beim Holcim Cup. Alle Profis sind motivierende Zuschauer beim Turnier und führen sogar kleine Trainingseinheiten mit den Schülern durch. Das macht den Tag für die Grundschüler zu einem ganz besonderen Erlebnis.


Soziales Engagement für den Spielplatz in Rethwisch: Holcim Azubis handeln!

Noch bevor in den Medien über den schlechten Zustand der deutschen Kinderspielplätze diskutiert wurde, haben die Azubis aus der mechanischen Werkstatt in Lägerdorf und Ihr Ausbilder Nils Neumann die Reparatur des Spielplatzes im Nachbarort Rethwisch geplant. Nachdem die Mängel festgestellt wurden, war klar, dass die Reparatur einige Kosten verursachen würde.
Als die Werksleitung in Lägerdorf von dem ehrenamtlichen Projekt der Azubis hörte, erklärte sie sich bereit, die Materialkosten zu übernehmen. Auch die benötigten Fahrzeuge und Werkzeuge wurden bereitgestellt.
Am Morgen des 13. Juni 2009 startete das Projekt. Während der Arbeiten wurde nicht nur auf die fachgerechte Ausführung, sondern auch auf die Einhaltung der Sicherheitsstandards geachtet. So wurden bis in den späten Nachmittag diverse Sicherheitsmängel auf dem Spielplatz beseitigt. Die Azubis opferten gerne ihre Freizeit für diese Aktion und haben so unter Beweis gestellt, dass soziales Engagement für sie kein Fremdwort ist. Der Bürgermeister Michael Nagel, der sich mit der Spende von belegten Brötchen persönlich bedankte, war sehr erfreut über die Einsatzbereitschaft der „Holcim Jungs“.
Nach der erfolgreichen Reparatur wurde in gemütlicher Runde beim Ausbilder Nils Neumann gegrillt. Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Einsatz Spaß gemacht hat und das Team der Lehrwerkstatt die Holcim Unternehmenswerte Strength, Performance, Passion einmal mehr in die Tat umgesetzt hat.


Holcim unterstützt Tourismusprojekt am Ochsenweg

Radwanderer nutzen gerne die Strecke des historischen Ochsenweges und kommen auch am Ort Lägerdorf vorbei. In unmittelbarer Nähe des Freibades wurde am 2. Mai ein außergewöhnlicher Haltepunkt für die Radwanderer vom Förderverein Freibad Lägerdorf eröffnet: den "Platz der Generationen" mit einer Schutzhütte, Outdoor Fitness-Geräten und einem Barfuß-Wohlfühlpfad! Künftig können Einheimische und Touristen über verschiedene Untergründe gehen: Tannenzapfen, Kies, Holz, Spezialglas oder auch Flaschenkorken. Neun Mitarbeiter aus dem Holcim-Werk hatten im April 2009 bei den Bauarbeiten kräftig mit angepackt.

Werksleiter Morten Holpert hatte dem Förderverein schnell und unbürokratisch personelle und materielle Unterstützung zugesagt, damit die neue Attraktion pünktlich eröffnet werden konnte. "Wir haben für dieses tolle Tourismusprojekt natürlich Nachbarschaftshilfe geleistet und unterstützen auch künftig gerne Eigeninitiative im Ort", erklärt Holpert. Der Lägerdorfer Bürgermeister Heiner Sülau bedankte sich herzlich: "Wir freuen uns, dass sich Holcim auch bei dieser Maßnahme als guter Nachbar engagiert hat". Peter Böge, zweiter Vorsitzender des Fördervereins Freibad Lägerdorf e.V., stellt rückblickend fest: "Die Zusage der öffentlichen Fördergelder kam erst Ende März. Ohne die tatkräftige Hilfe von Holcim wäre es bei den Bauarbeiten in den vergangenen Wochen deutlich langsamer vorangegangen und wir hätten den Termin 2. Mai sicher nicht eingehalten."

Ab Mitte April 2009 gab es deshalb für die Holcim-Mitarbeiter Bernd Hatje, Achim Hahnkamm, Mario Koopmann, Rolf Rieß, Reinhard Schäl, Simon Schneider, Jürgen Schostak, Timo Schulz und Jens Taubenheim mehrere Arbeitseinsätze. Timo Schulz und Mario Koopmann, die in der Produktion ansonsten als Vertreter der Schicht- und Tagschichtmeister tätig sind, koordinierten die notwendigen Arbeiten und packten auch selbst kräftig mit an. "Insgesamt gab es hier 20 Teilprojekte. Wir von Holcim haben davon allein zehn Projekte übernommen. Unter anderem haben wir Zäune aufgestellt, Fundamente erstellt, Sand eingebracht und einzelne Barfußpfade gebaut. Außerdem stellten wir sogenannte Summsteine auf", so Koopmann.

Hintergrundinformationen zum Ochsenweg:
Mehr als 1.000 Jahre lang haben sich Pilger, Händler, Ochsentreiber und Soldaten auf dem historischen Ochsenweg von Dänemark bis zur Elbe durchgekämpft. Heute sind es die Radler, die auf diesem Weg - abseits vielbefahrener Straßen - die wechselvolle Geschichte des Landes zwischen den Meeren entdecken. Der historische Ochsenweg ist in Schleswig-Holstein nur in wenigen alter Trassen erhalten. Es wurde deshalb eine Route ausgearbeitet, die eine weitgehende Erschließung der historischen Trassen mit den Aspekten Verkehrssicherheit, Entspannung und interessantes Informationsangebot mit touristischer Infrastruktur verbindet. Im Nahbereich der Städte und an einigen weiteren Punkten werden unterschiedliche Routen und Exkurse angeboten, um möglichst umfassende Informationen zu historisch und naturkundlich interessanten Stätten bereitzustellen.

Kontakt Werk Lägerdorf

Holcim (Deutschland) GmbH
Zementwerk Lägerdorf
Sandweg 10
25566 Lägerdorf