118 Jahre Quarzitwerk Saalburg - Holcim begrüßte Kunden und Partner

12 September 2017
 
Gut einhundert Kunden und regionale Ansprechpartner aus Politik und Behörden folgten der Einladung von Holcim, um im hessischen Quarzitwerk Saalburg bei Friedrichsdorf das 118-jährige Bestehen zu feiern. Bereits seit 1899 wird hier im Taunus Quarzit gewonnen. Aus Sicherheitsgründen ruhten an diesem Tag die Produktion und der Abholverkehr im Steinbruch.
 

 

Jens Rathgeber, Regionalleiter West und Geschäftsführer der Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH, begrüßte um 11 Uhr die Gäste im Festzelt und stellte später unter anderem den Standort und die hier produzierten Produkte vor. Der hessische Staatsminister für Finanzen Dr. Thomas Schäfer, Holcim Management-Team Mitglied Markus Rentsch und Bürgermeister Horst Burghardt aus Friedrichsdorf sprachen kurze Grußworte. Markus Rentsch ging auf LafargeHolcim als Global Player ein und betonte die wirtschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung des Unternehmens als Rohstoffproduzent. Er wies zudem auf den besonderen Stellenwert der Arbeitssicherheit hin. Thilo Orgis (Projektleiter Lagerstätten, Genehmigungen und Umwelt) gab den anwesenden Gästen anschließend einen kurzen Überblick zu Historie, Geologie, Genehmigungssituation und den Austausch mit den benachbarten Kommunen des Natursteinbruchs.

„Der heimische Bedarf an Steinen und Erden wird bei uns in Hessen überwiegend noch aus eigener Produktion gedeckt. “Aus der Region - für die Region!”, so lautet das überzeugende Motto. Schön, dass auf diese Art und Weise bestehende Arbeitsplätze gesichert werden können”, betonte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Kunden, Holcim-Vertreter und weitere Partner nutzten die weitere Veranstaltung für einen angeregten Informationsaustausch. Neben dem Produktportfolio wurde auch über künftige Ansprechpartner im Vertrieb, über die Verantwortung von Holcim als Nachbar sowie über die ökologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen gesprochen. Auch das spätere Angebot für eine Werksführung unter fachkundiger Leitung wurde von vielen Gästen gerne angenommen. Gegen 16 Uhr verließen die letzten Gäste die Veranstaltung.

Regionalleiter Jens Rathgeber ist mit dem Verlauf der Veranstaltung rundum zufrieden: “Uns ist es wieder einmal gelungen, Kunden und Partner für einen informativen Gedankenaustausch zusammenzubringen. Auch im Zeitalter der Digitalisierung steht der persönliche Kontakt bei uns weiterhin im Mittelpunkt.”

 

Hintergrundinformationen zum Natursteinbruch Saalburg

20 Menschen sind heute im hessischen Steinbruch Saalburg beschäftigt, davon 15 Mitarbeiter direkt bei Holcim und 5 bei von Holcim beauftragten Fremdfirmen. An der Waage sind bei Holcim auch zwei Frauen beschäftigt und das Unternehmen bildet je nach Bedarf vor Ort Aufbereitungsmechaniker praktisch aus. Die Arbeitssicherheit sowie der Umwelt- und Naturschutz spielen bei Holcim eine wichtige Rolle. So wurden beispielsweise Sonderstandorte für Amphibien und Fledermäuse geschaffen und laufend erweitert. Die Rekultivierung und genehmigte Verfüllung erfolgt schrittweise, erste Teilflächen sind bereits endrekultiviert.

Im Steinbruch Saalburg produziert die Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH hochwertige Natursteinprodukte aus hellem Taunus-Quarzit, der zu den härtesten Naturgesteinen zählt und viele Verwendungsmöglichkeiten für Betonhersteller, Fertigteilwerke, Asphaltmischanlagen, Straßen- und Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau oder die Feuerfestindustrie bietet. Zum Portfolio gehören gewaschener Sand, Brechsand, Splitte, Mineralgemische, Aufhellsplitte, Reitplatzsand, Golfplatzsand, Filterkuchen, Gabionensteine und Bruchsteine.

Die Mehrzahl der Kunden (Betonhersteller, Fertigteilwerke, Asphaltmischanlagen, Straßen- und Tiefbau, Garten- und Landschaftsbau oder die Feuerfestindustrie) liegt im Umkreis von rund 100 Kilometern. Sonderprodukte aus Saalburg finden zudem Abnehmer in der gesamten Bundesrepublik oder sogar im europäischen Ausland. Die Produkte aus dem Steinbruch fließen dann in verschiedene Anwendungen wie beispielsweise Asphalt, Beton, Deponiebau, Straßenbau, Ofenauskleidungen oder Garten- und Landschaftsbau.

Der gewerbliche Abtransport der Natursteinprodukte erfolgt ausschließlich per LKW. Auf der einen Seite gibt es sogenannte “Selbstabholer”, die mit eigenen LKW die Produkte im Steinbruch abholen. Auf der anderen Seite beliefern wir über langjährige Logistikpartner aber auch unsere Kunden. Zudem kommen ab und zu Privatkunden mit PKW-Anhänger ins Werk. Wo es sinnvoll ist, nutzt das Unternehmen bei der Auslieferung aber auch für Teilstrecken die Bahn oder ein Binnenschiff.
 

Kontaktinformationen zum Standort

 

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Kontakt:
Holcim (Deutschland) GmbH
Dr. Jens Marquardt
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +49 (0)40 3 60 02-312
jens.marquardt(at)lafargeholcim.com