Erklärung zum Kieswerk Schalkholz

12.02.2015
 

In den vergangenen Wochen war das zur Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH gehörende Kieswerk in Schalkholz bereits öfter in der Tagespresse (Wasserschutz, Fremdmaterial). Zudem gab es am 10.2.2015 einen TV-Bericht über das Kieswerk.

Vor diesem Hintergrund können wir zum jetzigen Zeitpunkt folgende Stellungnahme abgeben:

Wir nehmen alle Vorwürfe und die damit verbundenen Aspekte sehr ernst und sind uns unserer Verantwortung als Betreiber bewusst. Selbstverständlich liegt es auch in unserem Interesse, in enger Zusammenarbeit mit den Behörden so rasch wie möglich auf Basis einer fundierten Analyse Transparenz zu schaffen, Aufklärung herbeizuführen und notwendige Maßnahmen zeitnah einzuleiten.

Grundsätzlich können wir versichern, dass das Kieswerk zu keinem Zeitpunkt als Deponie genutzt wurde.

Holcim hat bereits nach Vorgaben des Landkreises Dithmarschen das Kieswerk Schalkholz eingehend untersucht. Am 5. Februar 2015 hat der Landkreis dann einem von Holcim erarbeiteten Konzept für den Umgang mit zwei festgestellten standortfremden Materialien zugestimmt. Das Konzept sieht eine Einstufung und Bezeichnung sowie eine Entsorgung dieser Materialien außerhalb des Kieswerkes vor. Wir werden dem mit dem Landkreis abgestimmten Konzept vollumfänglich nachkommen und zügig mit den Maßnahmen beginnen. Bis zum heutigen Tag ist keinerlei Fremdmaterial aus dem Kieswerk abtransportiert worden. Der Abtransport wird stets nur nach Freigabe durch den Landkreis erfolgen. Zudem findet eine interne Überprüfung der Vorgänge statt, um rasch die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

Von den Boden- und Wasserproben des Fernsehteams mit angeblich erhöhten PAK-Werten aus Schalkholz haben wir erstmalig am 5. Februar am Nachmittag gehört. Wir nehmen auch diesen neuen Aspekt sehr ernst und befinden uns auch hier bereits in enger Abstimmung mit der zuständigen Aufsicht beim Landkreis Dithmarschen. Eine qualifizierte Prüfung der Sachlage inkl. Labor-Analytik durch uns und den Landkreis ist angelaufen, wobei die Ergebnisse noch ausstehen. Wir arbeiten auch hier vollumfänglich mit der Aufsichtsbehörde zusammen, um den Sachstand aufzuklären. Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir diese zu gegebener Zeit kommunizieren.

Pressekontakt:
Dr. Jens Marquardt
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. 0 40 3 60 02-312
E-Mail: Jens.Marquardt(at)holcim.com