Holcim beliefert Flugplatz Wunstorf

10.08.2016
 

Der Flugplatz Wunstorf, ein Militärflugplatz der Luftwaffe in Niedersachsen, erneuert seine Flugbetriebsflächen: Bis Anfang der 2020er Jahre werden hierfür vorraussichtlich rund 400 Millionen Euro investiert. In diesem Jahr werden drei Standplätze auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern aus Beton gebaut. Sowohl für die 40 Zentimeter dicke hydraulisch gebundene Tragschicht, als auch für die 30 Zentimeter dicke Betondecke kommt der Portlandhüttenzement Ferro 4 R aus dem Holcim Zementwerk in Höver zum Einsatz. Die Gesamtmenge für diese Maßnahme beläuft sich auf circa 10.000 Tonnen.

Der Flugplatz Wunstorf ist Heimat des Lufttransportgeschwaders 62. Dort waren auch die im Jahre 1968 eingeführten Transall C-160 Transportflieger stationiert. Diese werden jetzt durch den Airbus A400M ersetzt, um den gestiegenen Anforderungen an den militärischen Lufttransport gerecht zu werden. Die Einführung des Airbus A400M erfordert nicht unerhebliche Veränderungen für den Flugplatz Wunstorf. Grund sind auch die Dimensionen des Airbus, der um einiges größer als die Transall ist. In Wunstorf beim hier stationierten Lufttransportgeschwader 62 sollen einmal alle 40 deutschen Maschinen untergebracht werden.

Das aktuell realisierte Baulos wurde im Herbst 2015 mit dem Einbringen der hydraulisch gebundenen Tragschicht begonnen. Mitte 2016 wird das Betonieren der entsprechenden Flugbetriebsflächen dieses Abschnittes abgeschlossen sein. Die Erarbeitung der Mischungszusammensetzung des Beton für die Flugbetriebsflächen erfolgte durch die Prüfstelle der Papenburg Betonwerke Nord „The Cube“ unter Mitwirkung der Abteilung Customer Solutions der Holcim (Deutschland) GmbH.

Die Herausforderung lag insbesondere in der Vermeidung einer Alkali-Kieselsäure-Reaktion, wobei die beteiligten Kollegen von Holcim dank ihrer ausgewiesenen Expertise wertvolle Hinweise geben konnten. Aufgrund der guten Erfahrungen bei ähnliche Objekten wurde der Ferro 4 aus Höver als Zementkomponente empfohlen. Dieser hat sich auch schon bei anderen Vorhaben als Bindemittelkomponente in Betonen für Flugbetriebsflächen beziehungsweise für Fahrbahndeckenbetone bewährt. Hergestellt und eingebaut wird der Beton von der Firma GP Papenburg Baugesellschaft mbH aus Hannover.​

 

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