Holcim Deutschland mit Geschäftsjahr 2006 sehr zufrieden

27.03.2007
 

Hamburg


Holcim Deutschland hat den Erfolgskurs auch 2006 weiter gehalten: Die Unternehmensgruppe steigerte ihre Absätze und verbuchte einen Ergebnissprung um gut 20 Millionen Euro - trotz deutlich gestiegener Energiepreise. "Die erheblichen operativen Verbesserungen, die Neuausrichtung der Geschäftsfelder und der Expansionskurs im Betongeschäft haben sehr erfreuliche Entwicklungen ermöglicht", betont Karl Gernandt, der Vorstandsvorsitzende der Holcim (Deutschland) AG.

Die konjunkturellen Rahmenbedingungen, innerhalb derer die Holcim Deutschland Gruppe agierte, haben sich im Jahr 2006 erfreulich verbessert. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft gewann an Fahrt und im Baugeschäft zeichnete sich eine positive Trendwende ab. Zum ersten Mal seit zehn Jahren stiegen die Umsätze in der Branche überhaupt wieder an - und dies zudem mit einem klaren Trend. "Diese positive Entwicklung spürte auch die Holcim Deutschland Gruppe. Die Auftragslage war gut und wir sind mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2006 insgesamt sehr zufrieden. Auf diese Phase hatten wir uns strategisch gut vorbereitet und konnten nun die Früchte unserer Arbeit ernten", kommentiert Karl Gernandt.

Grundlage dafür sind die Erlössteigerungen in den verschiedenen Geschäftsfeldern. Der Nettoverkaufserlös stieg um 23 Prozent. Tragende Säule für die positive Entwicklung war einmal mehr die konsequente Ausrichtung des Geschäftes an den Kundenbedürfnissen sowie ein nach wie vor restriktiv geführtes Kostenmanagement. So wurde das Betriebsergebnis der Holcim Deutschland Gruppe verbessert und ein deutlich positives Ergebnis erzielt. Dazu trugen neben der konsequenten Fokussierung auf energieeffizient hergestellte hüttensandhaltige Zemente auch der im Berichtsjahr optimierte Einsatz alternativer Roh- und Brennstoffe in der Klinkerproduktion sowie die deutlich ausgebaute Exporttätigkeit über das neue Terminal in Brunsbüttel bei. Der Cashflow hat sich gleichfalls gut entwickelt.

Das Segment Bindemittel verzeichnete sowohl im Inlandsgeschäft als auch bei den Exporten ein signifikantes Absatzwachstum. Dabei ist es gelungen, eine große Zahl weiterer Kunden von den Vorteilen energieeffizient hergestellter, hüttensandhaltiger Zemente zu überzeugen. Im Segment Beton und Zuschlagstoffe wurde der Expansionskurs erfolgreich fortgesetzt. Auch die Bereiche im Segment Dienstleistung und Handel blicken auf einen insgesamt positiven Geschäftsverlauf zurück.

Investitionen in die Zukunft
Im Herbst konnten die Früchte teils jahrelanger Planungs- und Bauarbeiten geerntet werden: Zunächst wurde im September ein eigenes Exportterminal in Brunsbüttel in Betrieb genommen, das den effizienten Umschlag der Exporte auf große Schiffe ermöglicht. Der Sicherung der ökologisch wichtigen Hüttensandressourcen diente im Oktober die Eröffnung einer zweiten Schlackengranulationsanlage am Hochofen A auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH. Parallel zu der Erweiterung in Salzgitter eröffnete Holcim Deutschland dann im November im Werk Höver eine Mahltrocknungsanlage für granulierte Hochofenschlacke, die höhere Hüttensandmahlkapazitäten und damit das Potential zur weiteren Fokussierung auf energieeffizient hergestellte Zemente sicherstellt.

Ausblick 2007
Bei Holcim Deutschland wurden Strategie und Prozesse so ausgerichtet, dass die Gruppe weiterhin überproportional erfolgreich im Markt agieren sollte. "Unser Ziel bleibt es, unseren Kunden einen hochwertigen Service und optimale Produkte anzubieten, die wir ökonomisch erfolgreich und ökologisch bewusst hergestellt haben", erklärt Karl Gernandt.

Trotz der anziehenden Konjunktur liegen aber die Preise und Margen in der Zementbranche bislang auf einem zu niedrigen Niveau. Verschärfend kommen die drastisch gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe hinzu. Deutliche Preissteigerungen für den Zement werden die notwendige Folge sein. Die Hüttensandstrategie wird weiter konsequent umgesetzt, und die Klinkerproduktion wird durch den weiteren Ausbau und die Optimierung des Einsatzes alternativer Roh- und Brennstoffe (AFR) zusätzlich unterstützt. Im Segment Beton und Zuschlagstoffe wird die Integration der neuen Standorte in die Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH eine zentrale Aufgabe darstellen. Im Segment Dienstleistung und Handel wird eine Fortsetzung der positiven Erlös- und Ergebnisentwicklung erwartet.

Die ausgeprägte Kostendisziplin wird in allen Bereichen beibehalten. Das neu ausgerichtete Qualitätsmanagement sowie die Verstärkung des Technical Marketing werden gleichfalls zum Erfolg der Unternehmensgruppe beitragen. "Ich habe keinerlei Zweifel, dass unsere kontinuierliche Aufwärtsbewegung dank des Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr 2007 nahtlos fortgeführt wird und wir unser Ziel einer nachhaltig guten Profitabilität sicher erreichen werden", sagt Karl Gernandt.

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Über Holcim Deutschland
Die Holcim (Deutschland) AG ist Norddeutschlands führender Baustoffhersteller mit Sitz in Hamburg. Kerngeschäft des Unternehmens ist die Produktion von Zement und Klinker aus eigener Rohstoffförderung an den Standorten Lägerdorf und Höver, die Herstellung von Hüttensand an den Standorten Salzgitter und Bremen sowie die Herstellung von Transportbeton. Die Unternehmensgruppe ist außerdem in den Sparten Zuschlagstoffe und Baustoffhandel vertreten.

Die Holcim (Deutschland) AG ist eine Mehrheitsbeteiligung der Holcim Ltd, Jona/Schweiz, einem der weltweit führenden Baustoffhersteller. Mit Konzerngesellschaften in über 70 Ländern auf allen fünf Kontinenten hat die Holcim Ltd den größten geographischen Aktionsradius in der globalen Zementindustrie.

Weitere Informationen
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Unternehmenskommunikation
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