Kieswerk Schalkholz: Aktueller Zwischenstand

27.03.2015
 

In der Sendung Panorama 3 des NDR Fernsehens (N3) wurden am 24. März 2015 erneut Vorwürfe gegen Holcim hinsichtlich der Lagerung von Fremdmaterialien auf dem Kieswerkgelände der Holcim Beton und Zuschlagstoffe GmbH in Schalkholz vorgebracht.

Dies nehmen wir zum Anlass, einen aktuellen Zwischenstand über die Entwicklungen im Kieswerk während der letzten Wochen zu geben:

Erneute Boden- und Wasserproben unter behördlicher Aufsicht haben in den letzten Wochen wiederum keine kritischen PAK-Werte gezeigt. Wir arbeiten weiter vollumfänglich mit der Aufsichtsbehörde zusammen, um die Zwischenlagerung der Fremdmaterialien vollständig aufzuklären und die Auflagen zum Abtransport rasch zu erfüllen. In unserem Unternehmen findet zudem eine interne Überprüfung der Vorgänge statt. Es ist für Holcim von größtem Interesse, dass all unsere Kieswerke regelkonform betrieben werden und stets der Schutz der Umwelt gesichert ist.

Stand Freitag, 20.März.2015, wurden zur Umsetzung des mit dem Landkreis Dithmarschen vereinbarten Entsorgungskonzeptes und nach vorheriger Analyse und Abstimmung der Maßnahmen mit dem Landkreis ca. 30.000 Tonnen Bodenmaterial aus der Kiesgrube Schalkholz nach Selk und Jagel zur Verwertung verbracht. Ebenfalls zur Umsetzung des mit dem Landkreis vereinbarten Entsorgungskonzeptes wurden 12 Tonnen Altsande der kreiseigenen Abfallwirtschaftsgesellschaft Dithmarschen (AWD) angedient, die das Material der Deponie Rondeshagen zugewiesen hat. Die Zuweisung der AWD erfolgte aufgrund der im Rahmen der Analyse festgestellten ph-Werte für dieses Material.  Alle Lieferungen aus dem Kieswerk Schalkholz werden vom Landkreis Dithmarschen überwacht und durch Holcim der abgestimmten Verwertung zugeführt.

Die im Fernsehbeitrag angesprochenen, auf der Plane im Kieswerk zwischengelagerten Fremdmaterialien wurden ebenfalls zur Umsetzung des mit dem Landkreis Dithmarschen abgestimmten Entsorgungskonzeptes aufgehaldet. Es gibt eine weitere Probenahme, Analyse und Einstufung sowie Festlegung des Entsorgungsweges der Materialien. Es handelt sich um ca. 2.000 t. Dieses Material soll entsprechend der gesetzlichen Vorschriften vorrangig einer Verwertung zugeführt werden.

Grundsätzlich gilt: Wir werden laufend vom Landkreis kontrolliert und überwacht. Das Kieswerk verlässt nur Material, das von vom Landkreis beauftragten Labors freigegeben wurde. Die zuständigen Behörden der Kreise Dithmarschen und Schleswig haben die Verwertung abgestimmt, auch die im Fernsehbeitrag angesprochene Verwertung im Lärmschutzwall an der A7 in Selk. Die Proben, die den Ergebnissen des NDR-Fernsehteams zugrunde liegen, können wir weder bewerten noch kommentieren, da für uns weiterhin unklar ist, wie und wann diese Proben genommen wurden.

 

Pressekontakt:

Holcim (Deutschland) AG
Dr. Jens Marquardt
Leiter Unternehmenskommunikation
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