Media release on half-year results 2013

15.08.2013
 

  • Höherer Konzerngewinn und Geldfluss aus Geschäftstätigkeit
  • Gesteigerter betrieblicher EBITDA in Lateinamerika und Europa, wo die Restrukturierungen Wirkung zeigen
  • Konzernwachstum auf vergleichbarer Basis von rückläufigem Volumen in Indien beeinträchtigt
  • Tiefere Kosten, bessere Preise und gezielte Restrukturierungen

    führen zu höherem ROIC vor Steuern

  • Nettofinanzschulden sinken um CHF 1,2 Milliarden über die letzten 12 Monate
  • Holcim Leadership Journey auf gutem Weg
  • Organisches Wachstum auf Stufe des betrieblichen EBITDA und des Betriebsgewinns im Ausblick für 2013 bestätigt

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Die globale Konjunktur entwickelte sich im ersten Halbjahr 2013 schwächer als prognostiziert. Der strenge Winter und das in vielen Regionen schlechte Wetter belasteten die Bautätigkeit. Insbesondere in Indien, Kanada, Mexiko und Marokko entsprach die Nachfrage nicht den Erwartungen. Deutlich besser war hingegen das wirtschaftliche Klima unter anderem auf den Philippinen oder in Ecuador.

Holcim ist es gelungen, den Konzerngewinn und den Geldfluss aus Geschäftstätigkeit zu steigern. Bei den operativen Ergebnissen erzielten Europa und Lateinamerika bessere Resultate, was per saldo zu einer höheren betrieblichen EBITDA-Marge führte. Hauptsächlich wegen Indien konnte Holcim das betriebliche EBITDA-Wachstum des Vorjahres auf vergleichbarer Basis nicht steigern. Im zweiten Quartal weist der Konzern dennoch ein organisches Wachstum sowohl beim betrieblichen EBITDA als auch beim Betriebsgewinn aus. Dank der "Holcim Leadership Journey", die vor allem im Kostenbereich Fortschritte macht, stieg der ROIC vor Steuern weiter an. Über 12 Monate sind die Nettofinanzschulden um CHF 1,2 Milliarden gesunken.

Die konsolidierten Absatzvolumen waren in allen Segmenten tiefer, wobei Lateinamerika den grössten positiven Beitrag zur Entwicklung der Zementverkäufe leistete. Der Rückgang bei den Zuschlagstoffen und insbesondere beim Transportbeton fiel stärker aus. Darin spiegeln sich nicht nur die oftmals verhaltene Nachfrage, sondern auch die zur nachhaltigen Margensteigerung getroffenen und teilweise realisierten Reorganisationen und Umstrukturierungen. Holcim ist es in vielen Märkten gelungen, bessere Preise zu erzielen. 

Bei den operativen Ergebnissen übertrafen die Konzernregionen Europa und Lateinamerika das Vorjahr. Wegen Kanada konnte Nordamerika nicht ganz an das Vorjahr anschliessen, und Asien, Ozeanien sowie Afrika, Naher Osten verfehlten aufgrund der Entwicklungen in Indien beziehungsweise Marokko das Vorjahresniveau deutlich. Markant bessere Betriebsergebnisse erzielten Holcim Philippinen, Aggregate Industries UK, Holcim Ecuador und Holcim US. Insgesamt bildete sich der vergleichbare betriebliche EBITDA des Konzerns im ersten Semester um 0,6 Prozent zurück. Der vergleichbare Betriebsgewinn entwickelte sich mit 0,1 Prozent jedoch leicht positiv. Für das zweite Quartal lauten die entsprechenden Werte +2,8 Prozent beziehungsweise +5,4 Prozent.

Holcim Konzern, Januar-Juni und April-Juni

Absatz- und Preisentwicklung
Der konsolidierte Zementabsatz sank um 3,7 Prozent auf 68,6 Millionen Tonnen. Die Zuschlagstofflieferungen reduzierten sich um 7,2 Prozent auf 69,4 Millionen Tonnen, und die Transportbetonvolumen gingen um 15 Prozent auf 18,8 Millionen Kubikmeter zurück. Schliesslich nahmen die Asphaltverkäufe wegen Nordamerika um 8,3 Prozent auf 3,3 Millionen Tonnen ab. 

Beim Zement verzeichneten die Konzerngesellschaften in Ecuador, Aserbaidschan und Russland deutliche Zunahmen, und im Segment Zuschlagstoffe schwangen Holcim Schweiz sowie Aggregate Industries UK oben auf. Im Transportbetongeschäft waren es Holcim Indonesien, Holcim Malaysia und Holcim Ecuador. 

Die Preise entwickelten sich in allen Regionen mit Ausnahme von Europa positiv. 

Finanzielle Ergebnisse
Der konsolidierte Nettoverkaufsertrag bildete sich um 5,1 Prozent auf CHF 9,6 Milliarden zurück. Der betriebliche EBITDA gab vor allem wegen der beiden indischen Konzerngesellschaften sowie Holcim Kanada, Holcim Mexiko, Holcim Marokko und Holcim Frankreich um 3,4 Prozent auf CHF 1,8 Milliarden nach. Bessere Leistungsausweise erzielten die Konzernregionen Europa und Lateinamerika. Erfolgselemente waren die fixen Kosten sowie das oftmals stabile oder leicht bessere Preisumfeld. Der Ertrag aus der Veräusserung von CO2-Emissionszertifikaten in Europa war CHF 10,3 Millionen niedriger. Der konsolidierte Betriebsgewinn nahm um 3,3 Prozent auf CHF 1 Milliarde ab, wobei auf vergleichbarer Basis ein leichtes Wachstum von 0,1 Prozent (2. Quartal 2013: +5,4 Prozent) resultierte. Der Konzerngewinn stieg um 23,8 Prozent auf CHF 760 Millionen, und der Anteil der Aktionäre von Holcim Ltd legte um 47,4 Prozent auf CHF 571 Millionen zu. 

Die Nettofinanzschulden reduzierten sich im Vorjahresvergleich um CHF 1,2 Milliarden auf CHF 11,0 Milliarden. In der gleichen Periode nahm das Gearing von 62,6 Prozent auf
57,1 Prozent ab. 

"Holcim Leadership Journey" auf gutem Weg
Obschon sich die Baukonjunktur seit der Lancierung der "Holcim Leadership Journey" in einigen Märkten spürbar verlangsamte, ist das Programm auf gutem Weg. Vor allem dank Fortschritten an der Kostenfront trug es im ersten Semester 2013 CHF 376 Millionen zum konsolidierten Betriebsgewinn bei, wovon CHF 47 Millionen aus dem Bereich "Customer Excellence" stammen. 

Ausblick 2013
Holcim erwartet für 2013 steigende Zementverkäufe. Bei den Zuschlagstoffen und beim Transportbeton erwartet die Gruppe aber, das Vorjahresniveau nicht zu erreichen. Während in den Konzernregionen Asien, Ozeanien und Lateinamerika mit einem höheren Zementabsatz gerechnet wird, ist Holcim bezüglich Europa und Afrika, Naher Osten etwas weniger positiv gestimmt. In Nordamerika werden Zementverkäufe auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. 

Beim betrieblichen EBITDA und beim Betriebsgewinn gehen Verwaltungsrat und Konzernleitung von einer weiteren Margenverbesserung aus. Die "Holcim Leadership Journey", die 2013 weiter an Momentum gewinnt, wird ebenfalls dazu beitragen. Unter ähnlichen Marktbedingungen darf für 2013 mit einem organischen Wachstum auf Stufe des betrieblichen EBITDA und Betriebsgewinns gerechnet werden.

Kennzahlen zu den Konzernregionen 

Indien belastet Wachstumsregion Asien, Ozeanien
Deutliche Resultatsteigerung in Lateinamerika
Restrukturierungen in Europa zeigen Wirkung
Bauwirtschaft kommt in Nordamerika nur langsam in Fahrt
Herausforderndes Umfeld in Afrika, Naher Osten

Kennzahlen Holcim Konzern, Januar-Juni


Weitere Unterlagen wie den Bericht zum 1. Semester 2013 einschliesslich Detailinformationen zu den Konzernregionen finden Sie auf www.holcim.com/results

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Holcim ist einer der weltweit führenden Anbieter von Zement und Zuschlagstoffen (Schotter, Kies und Sand) einschliesslich weiterer Geschäftsaktivitäten wie Transportbeton und Asphalt inklusive Serviceleistungen. Der Konzern hält Mehrheits- und Minderheits-beteiligungen in rund 70 Ländern auf allen Kontinenten.
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Diese Mitteilung ist unter www.holcim.com/news auch in Englisch erhältlich.
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