Ölschieferbruch Dormettingen

 

Der Ölschieferabbau erreicht einen neuen Meilenstein: In diesem Jahr noch soll der Umzug des Schieferbruchs von der einen Seite der Kreisstraße K7129 auf die andere, die Dormettingen zugewandte Seite, von statten gehen.

„Nach wie vor ist der Ölschiefer für uns Schlüssel Nummer eins zum Erfolg“, so Werksleiter Dieter Schillo. „Wir sind alle stolz auf diesen besonderen Rohstoff, der uns immer wieder herausfordert und uns eine besondere Prozess-, Energie und Marktsituation beschert.“

Mit dem neuen Aufschluß im sogenannten Schiefer-Ostfeld stehen dem Zementwerk rund 30 Jahre Ölschiefer zur Verfügung. Die Zuwege zu Grundstücken, Rad- und Spazierwege wurden umgelegt, um den Zugang zu gewährleisten.

Seit 2001 – solange existiert der Schieferbruch nördlich von Dormettingen schon – wird im sogenannten wandernden Abbauverfahren gearbeitet. Das bedeutet, dass nie mehr als 10 Hektar Fläche offen sind, die Rekultivierung erfolgt kontinuierlich. Andreas Junginger, Leiter Gewinnungsbetriebe: „Früher war das anders. Da wurden die Flächen ewig offen gelassen. Was dazu geführt hat, dass wir beispielsweise zwischen Zementwerk und der Zufahrt zum SchieferErlebnis alleine 2013 220 000 Tonnen und 2014 120 000 Tonnen Erdaushub aufgefüllt haben. Das war schon eine Meisterleistung.“ Mit Blick darauf, dass Erddeponieraum knapp ist und die „3-D-Gemeinden (Dormettingen, Dautmergen und Dotternhausen)“ auf eine Erddeponie angewiesen sind, wird die Verfüllung offener Bruchflächen momentan so gesteuert, dass genügend Deponieraum zur Verfügung steht, bis der neue Bruch endgültig aufgeschlossen und fortgeschritten ist.

 

 

Ölschiefergewinnung: Rohstoffe aus der Region für Bauwerke in der Region