Windpark Rethwisch: In den Startlöchern

 
Am 1. Juli 2016 starten offiziell die Bauarbeiten zum Windpark Rethwisch, der parallel zur Hauptstraße auf Wiesen- und Moorflächen errichtet wird. Die Baugenehmigung, der ein siebenjähriges Beratungs- und Genehmigungsverfahren voranging, wurde von der zuständigen Behörde am 30. Mai 2016 erteilt.
 

 

“Der Baubeginn ist eine gute Nachricht. Die Windkraftanlagen sind später Betriebsstätten zur Erzeugung elektrischer Energie. Wenn sie abbezahlt sind, wird die dann anfallende Gewerbesteuer an die Gemeinde Rethwisch gezahlt. Zudem wird die Betreibergesellschaft bereits ab dem ersten Betriebsjahr über einen Sponsoring-Vertrag Fördermittel für soziale Projekte der Gemeinde bereitstellen. Davon profitieren dann alle Bürgerinnen und Bürger von Rethwisch”, so Bürgermeister Michael Nagel.

Bauherren sind die Betreibergesellschaften Windpark Rethwisch I GmbH & Co. KG und Windpark Rethwisch II GmbH & Co. KG. Geschäftsführer beider Firmen ist Hans-Helmut Kutzeer. Die kaufmännischen und technischen Betriebsleiter sollen in den kommenden Wochen benannt werden. Gesellschafter sind die mdp GmbH aus Oldenburg sowie der Baustoffproduzent Holcim (Deutschland) GmbH. Die Firma Vestas Central Europe, einer der weltweit führenden Anbieter von Windenergieanlagen, wird als erfahrener Generalunternehmer die Planung, den Bau und die schlüsselfertige Übergabe verantworten. Auch die Instandhaltung der folgenden Jahre wird Vestas im Rahmen eines Vollwartungsvertrages übernehmen. Vor Ort wird Kai-Uwe Bornemann als Vestas-Projektleiter in den kommenden Monaten die zentrale Ansprechperson für alle Fragen rund um diese Baustelle sein.

Am 24. Juni laden die künftigen Bauherren und Generalunternehmer Vestas zwischen 17 und 20 Uhr zu einem Informationstermin in das Gemeindezentrum bei der Grundschule ein. Die Veranstaltung ist den Einwohnern der Gemeinde Rethwisch vorbehalten und soll in einem offenen, informellen Rahmen über den Bau des Windparks informieren und den Vestas-Verantwortlichen vorstellen.

“Der Zeitplan ist recht eng und nur mit einem eingespielten und qualifizierten Team werden wir den Bauprozess einhalten können. Wichtig ist zudem, dass wir uns mit den betroffenen Landbesitzern, Nachbarn und Behörden über den Bauverlauf frühzeitig und umfassend abstimmen”, so Bauingenieur Kai-Uwe Bornemann von Vestas.

Die Zielvorgaben zur Errichtung des Windparks sind anspruchsvoll: Bis zum Jahresende 2016 sollen 16 leistungsstarke und moderne Windkraftanlagen auf standfesten Fundamenten errichtet und termingerecht ans Netz angeschlossen sein. Um diese Ziele zu erreichen, werden am 1. Juli die offiziellen Bauarbeiten an zwei Stellen gleichzeitig beginnen: Zunächst erfolgt mit dem Kabel- und Wegebau die Erschließung des Geländes. Es folgt die Tiefengründung mit Rammgeräten. Bereits Ende Juli sollen die ersten standfesten Betonfundamente erstellt werden. Nach einer vierwöchigen Aushärtungsfrist werden ab September die ersten Anlagen per Schwertransporter angeliefert. Ab Mitte Oktober ist der Aufbau geplant. Dann werden wahrscheinlich zwei Kräne an verschiedenen Punkten gleichzeitig im Einsatz sein. Ende Dezember sollte alles stehen und funktionieren: Jede Anlage vom Typ Vestas V112-3.3 mit einer Flügelhöhe von knapp 200 Metern wird dann 3,3 MW produzieren, das macht eine Gesamtkapazität von 53 MW. Der erzeugte Strom wird in Lägerdorf in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist.

“Mit dem Windpark leisten wir als energieintensiver Baustoffproduzent einen direkten und wichtigen Beitrag zur zukunftssicheren und umweltschonenden Energieversorgung. Die räumlichen Verhältnisse lassen es zu, dass Naturschutz und Windenergie gut nebeneinander existieren können. Zudem wurde ein möglichst großer Abstand zum Ort gewählt”, so Karsten Becker von der Holcim (Deutschland) GmbH.

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