Umweltschonende Produkte

 
 

Emissionsminderung in der Zement- und Betonproduktion

Der effektivste Weg, den CO2-Ausstoß bei der Zementproduktion zu senken, besteht darin, Zementklinker durch Hüttensand zu ersetzen. So bewirkt die Umstellung von Portlandzementen (CEM I) auf hüttensandhaltige Zemente (CEM II und CEM III) eine deutlich günstigere CO2-Bilanz. Je nach Zementtyp gehen die spezifischen CO2-Emissionen um bis zu 70 Prozent zurück  und das macht auch die Betonprodukte umweltfreundlicher.

 

Hüttensandhaltige Zemente als Alternative

Für Holcim sind der verantwortungsbewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Schutz der Umwelt zentrale Bestandteile der Unternehmenspolitik. Daher haben wir frühzeitig die Herstellung umweltfreundlicher hüttensandhaltiger Zemente vorangetrieben. In hochmodernen Anlagen granulieren wir die als Nebenprodukt der Roheisenerzeugung anfallende Hochofenschlacke zu Hüttensand. Dieser ist ein ökologisch sinnvoller und gleichwertiger Ersatz für Zementklinker. Die klinkerähnlichen Eigenschaften des Hüttensandes erlauben wie bei keinem anderen Stoff die Herstellung hochwertiger umweltfreundlicher Zemente mit einem Klinker-Austauschgrad von bis zu 95 Prozent. Die Nutzung von Hüttensand trägt somit in besonderer Weise dazu bei, natürliche Ressourcen zu schonen und CO2-Emissionen zu reduzieren.

 

Zukunftssicher

Durch die Verwendung hüttensandhaltiger Zemente von Holcim können sich unsere Kunden schon jetzt auf die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Zukunft einstellen. Denn bereits heute bietet Holcim Deutschland qualitativ hochwertige hüttensandhaltige Zemente für ein breites Anwendungsspektrum in der Betonherstellung an.

 

Bauen mit Zukunft beginnt jetzt: Holcim Optimo

Holcim Optimo überzeugt in Bezug auf Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Ökologie. Bewährte Rohstoffe und dazu als natürliche Ressource gebrannter Ölschiefer, verbunden mit neuesten Produktionsmethoden, machen Holcim Optimo rundum zum idealen Zement für das Bauen mit Beton. 

Zement_Holcim Optimo

Holcim bietet mit Holcim Optimo einen Baustoff, der dank hervorragender Produkteigenschaften ganz konkrete Vorteile bietet: 

  • Verbesserte Frühfestigkeiten
  • Dichteres Gefüge und dadurch weniger Ausblühungen und verbesserte Betonoberflächen
  • Reduzierter Wasseranspruch und geringerer Zusatzmittelbedarf
  • Aufgrund moderater Wärmeentwicklung gut für massige Bauteile geeignet
  • Gutes Wasserrückhaltevermögen und dadurch bei sachgerechter Zusammensetzung keine Neigung zum Wasserabsondern (Bluten)
  • Hohe Dauerhaftigkeit aufgrund puzzolanischer Reaktion des Schiefers und dadurch Verringerung der Porosität
  • Gute Eignung für Sichtbeton

Hier kommt echte Nachhaltigkeit. 
Zement, Kies und Beton produzieren und doch Rücksicht auf die Umwelt nehmen? Für Holcim ist dieser scheinbare Spagat eine tägliche Selbstverständlichkeit. 

Die Optimierung der Produktionsprozesse, die Entwicklung innovativer Produkte sowie die Einsparung von CO2-Emissionen sind zentrale Aspekte auf dem Weg zur Nachhaltigkeit. Holcim Süddeutschland ist stolz, auf diesem Gebiet immer wieder eine Pionierrolle übernehmen zu können. 

Deshalb setzt Holcim Süddeutschland auf Bindemittelrezepturen aus gebranntem Ölschiefer. So entstehen nicht nur besonders verarbeitungsfreundliche sondern auch CO2-reduzierte Zemente.

Doch nicht nur durch den Ersatz von Kalkstein durch Ölschiefer, sondern auch durch den Einsatz von Ersatzbrennstoffen gelingt es den CO2-Ausstoß zu senken. Ersatzbrennstoffe im Zementwerk Dotternhausen sind beispielsweise Trockenklärschlamm, Altreifen oder Papierfaserfangstoffe, die Kohle oder Schweröl ersetzen. Diese Anstrengungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen machen sich bezahlt. Im Laufe der Jahre ist es der Holcim Süddeutschland gelungen, den Anteil der Ersatzbrennstoffe auf über 38 Prozent zu erhöhen und somit allein durch diese Maßnahme jährlich rund 30.000 Tonnen CO2 einzusparen.

 

Recyclingbeton steht für Ressourceneffizienz

In jedem Neubau kann künftig ein Stück einer abgerissenen Brücke oder eines anderen abgerissenen Betonbaus stecken – zumindest in großen Städten wie Stuttgart. Im Abbruch steckt viel mineralisches Material, das viel zu schade für die Deponie ist. Anstatt Splitt aus Steinbrüchen zu holen, setzen die beiden Holcim Betonwerke im Stuttgarter Neckarhafen und in Kirchheim/Teck Recycling-Material aus mineralischen Baustoffen zur Betonherstellung ein. „Das ist in diesen Werken für uns inzwischen Standard“, sagt Hagen Aichele, Leiter der Region Stuttgart bei Holcim.

Holcim nimmt in der Region Stuttgart mit der Herstellung von ressourcenschonendem Beton, kurz R-Beton, eine Vorreiterrolle in der Transportbetonbranche ein. Die Idee, R-Beton in den Transportbetonwerken Stuttgart und Kirchheim zum Standardprodukt zu machen, war naheliegend, weil sowohl die Rohstoffe, d. h. das Abbruchmaterial, als auch der Lieferant für rezyklierte Gesteinskörnung „vor der Haustür“ liegen. Ansonsten müsste Splitt aus größerer Entfernung angefahren werden. Ausschlaggebend für den dauerhaften Erfolg von R-Beton ist die Gewährleistung einer kontinuierlich hohen Qualität. Diese lässt sich nur mit entsprechend hochwertiger rezyklierter Gesteinskörnung erreichen. Mit der Firma Feess aus Kirchheim/Teck wurde ein innovativer Partner gefunden, welcher alle Ansprüche erfüllt und auch eine perfekte Logistik besitzt. Die RC-Gesteinskörnungen der Firma Feess werden konstant geliefert und sind frei von Verunreinigungen wie beispielsweise Bitumen, Kunststoff oder Holz.

Um in der Bauwelt auf Akzeptanz zu stoßen, muss R-Beton dieselben Ansprüche erfüllen wie herkömmlicher Beton. Die Herausforderungen liegen darin, dass die Produktion von R-Beton einem deutlich höheren Überwachungsaufwand unterliegt als die Produktion von Beton mit ausschließlich natürlicher Gesteinskörnung. Gemäß DAfStb-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton muss Beton mit rezyklierter Gesteinskörnung in der Produktionskontrolle zusätzlich geprüft werden. Davon abgesehen ist für die Lagerung der rezyklierten Gesteinskörnung ein separates Silo erforderlich. Hagen Aichele: „R-Beton entspricht selbstverständlich allen Regelwerken und ist im Hochbau wie auch bei anderen Einsatzgebieten eine ernstzunehmende Alternative zu herkömmlich hergestelltem Beton.“

 

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Umweltminister zeichnet Betonwerke Stuttgart und Kirchheim/Teck aus

Die zwei Holcim Betonwerke im Stuttgarter Neckarhafen und in Kirchheim/Teck sind von Umweltminister Franz Untersteller als Beispielbetriebe für Ressourceneffizienz ausgezeichnet worden. Holcim nimmt in der Region Stuttgart mit der Herstellung von ressourcenschonendem Beton, kurz R-Beton, eine Vorreiterrolle in der Transportbetonbranche ein. Der Umweltminister überreichte die Urkunde an den Holcim Verantwortlichen Hagen Aichele, Leiter der Region Stuttgart, im Rahmen des Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress Baden-Württemberg, der im Oktober 2017 in Stuttgart statt fand.

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Für die Holcim Kies und Beton GmbH nimmt Hagen Aichele (links), Leiter Region Stuttgart, von Umweltminister Franz Untersteller (rechts) die Auszeichnung als„Beispielbetrieb für Ressourceneffizienz“ entgegen. 

 

 

Downloads

  • Holcim - Ihr Partner für nachhaltiges Bauen (pdf, 2.93 MB)
  • Hüttensandherstellung am Standort Salzgitter (pdf, 424.42 KB)
  • Holcim Nachhaltigkeitsbericht 2015 (pdf, 3.72 MB)
 

Aktuelle Umweltdaten

Holcim Deutschland Umweltdaten 2018 (pdf, 6.43 MB)