Verklammerungsmörtel

 

Um das Deckwerk von Flüssen und Kanälen zu sichern, werden die Hohlräume zwischen den Wasserbausteinen mit einem Verklammerungsmörtel vergossen. Grundsätzlich wird zwischen einem Teilverguss und einem Vollverguss unterschieden.

Ein Vollverguss bewirkt ein wasserundurchlässiges Deckwerk und kann auch unter Wasser erfolgen. Diese Methode ist bei besonders stark belasteten Flächen notwendig, wie z. B. unterhalb von Wehren zum Schutz von sogenannten Auskolkungen oder als Ankerschutz von Bauwerken wie Düker.

Von einem Teilverguss wird gesprochen, wenn der Hohlraum zwischen den Wasserbausteinen nicht vollständig ausgefüllt wird. Ein Teilverguss soll eine Wasserdurchlässigkeit des Deckwerkes ermöglichen.

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