Wichtiger Schritt für das Rohstoffsicherungsprojekt Moorwiesen/Moorstücken
Kreis Steinburg bestätigt Vollständigkeit der Unterlagen von Holcim – Beteiligungsverfahren startet in Kürze
Das Genehmigungsverfahren für das Rohstoffsicherungsvorhaben Moorwiesen/Moorstücken der Holcim (Deutschland) GmbH geht voran: Ende August 2026 hat die zuständige Genehmigungsbehörde, der Kreis Steinburg, die Vollständigkeit der eingereichten Antragsunterlagen offiziell bestätigt. Damit ist der Weg frei für den nächsten formalen Schritt im Planfeststellungsverfahren: das zeitnah startende Beteiligungsverfahren
Start des Beteiligungsverfahrens
Mit der anstehenden Auslegung der Unterlagen tritt das Vorhaben in die Phase der breiten Beteiligung ein. Wie in gesetzlichen Genehmigungsverfahren vorgesehen, erhalten damit sowohl die Träger öffentlicher Belange (wie Ämter, Gemeinden und Umweltverbände) als auch Privatpersonen und die allgemeine Öffentlichkeit die Gelegenheit, die Antragsunterlagen (Vorhabensbeschreibung nebst Fachgutachten) einzusehen. Während des festgesetzten Auslegungszeitraums können Fragen formuliert und Einwendungen bei der Behörde eingereicht werden.
Parallel zum formellen Genehmigungsverfahren legt Holcim großen Wert auf eine offene und transparente Kommunikation mit allen Beteiligten, Nachbarn und Interessierten. Um etwaige Unklarheiten oder individuelle Anliegen frühzeitig und unkompliziert auszuräumen, bietet das Unternehmen auch in dieser Phase den direkten, persönlichen Austausch an.
Für Fragen und den direkten Dialog stehen die bereits länger angebotenen Kommunikationskanäle weiterhin zur Verfügung:
Zentrale E-Mail-Adresse für Anwohner und Behörden: momo-deu@holcim.com
Projekt-Website mit ausführlichen FAQs und Hintergrundinformationen: www.holcim.de/rohstoffsicherung_laegerdorf
Hintergrund: Warum die Rohstoffsicherung essenziell ist
Das Zementwerk Lägerdorf ist das einzige integrierte Zementwerk in Schleswig-Holstein und sichert regionale Wertschöpfung. Da die Vorräte der aktuellen Kreidegrube Heidestraße endlich sind, muss die Rohstoffversorgung ab spätestens 2038 aus dem neuen Abbaugebiet Moorwiesen/Moorstücken erfolgen. Die dortigen Kreidevorkommen sichern den Bedarf des Werks für rund 100 Jahre.
Das Projekt sichert nicht nur langfristig die Rohstoffversorgung des Zementwerks. Es schafft auch die Voraussetzung dafür, das Werk mit dem Projekt Carbon2Business zu dekarbonisieren und damit einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Schonender Nassabbau und ökologischer Ausgleich
Bei der Erschließung des neuen, rund 200 Hektar großen Abbaugebiets setzt Holcim auf ein hochmodernes, umweltschonendes Nassabbau-Verfahren. Im Gegensatz zum herkömmlichen Trockenabbau wird die Kreide unter Wasser gewonnen. Dadurch muss der Grundwasserspiegel nicht abgesenkt werden, und die Lärm- und Staubbelastung für die Umgebung wird auf ein Minimum reduziert.
Entstehende Eingriffe in den Naturraum werden durch umfangreiche, naturnahe Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen. So wird unter anderem der Breitenburger Kanal in Teilen naturnah verlegt und südlich des Abbaugebiets entsteht ein hochwertiger, großflächiger Naturraum mit neuen Biotopen, der unter anderem die lokale Artenvielfalt gezielt fördert.
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Holcim (Deutschland) GmbH
Nicolas Schnabel
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