Dränbeton-Tragschicht

 

Dränbeton-Tragschichten (DBT) zeichnen sich durch einen hohen Hohlraumanteil aus, der durch den Einsatz eines haufwerksporigen Gesteinskörnungs-Gemisches entsteht. Eine solche Tragschicht bietet insbesondere den Vorteil eines hohen Versickerungsvermögens. Im FGSV Merkblatt für Dränbeton-Tragschichten (FGSV M DBT) ist ein von außen zugänglicher Hohlraumgehalt von mindestens 15 Vol.-% vorgeschrieben, um eine ausreichende Wasserdurchlässigkeit zu erzielen. 

Dränbeton-Tragschichten werden vor allem als Unterbau von versickerungsfähigen Flächen wie wasserdurchlässigem Asphalt, Beton oder Pflasterdecken eingesetzt.  

Dieses Produkt bietet sich ebenfalls als Unterbau für Flächen, die als Holcim CampoDrain ausgeführt werden, an.

Die offenporige Struktur des Dränbetons wird neben einer engen Kornabstufung durch einen niedrigen Wasseranteil bzw. w/z-Wert sichergestellt. Somit entstehen nur an den Kontaktstellen der Körner Verbindungen durch den Zementleim. Um die Dauerhaftigkeit sowie die Frisch- und Festbetoneigenschaften zu verbessern, können Polymere zugegeben werden.