Normalbeton

 

Normalbeton wird häufig auch nur als ‘Beton’ bezeichnet. Er unterscheidet sich von Schwer- und Leichtbeton anhand seiner Trockenrohdichte, die nach DIN EN 206 zwischen 2.000 und 2.600 kg/m³ liegen muss.

Beton wird heute als 5-Stoff-System beschrieben. Basierend auf den drei elementaren Betonkomponenten Gesteinskörnung, Zement und Wasser können noch weitere Stoffe hinzugefügt werden. Die Zugabe von Zusatzmitteln und Zusatzstoffen dient der Optimierung von Frisch- und Festbetoneigenschaften und hilft, die stetig steigenden Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Beton zu erfüllen.

Beton soll im Allgemeinen eine Nutzungsdauer der Bauteile und Bauwerke von mehr als 50 Jahren sicherstellen. Neben den spezifischen Eigenschaften, wie der Druckfestigkeit oder der Wasserundurchlässigkeit, ist deshalb ein besonderes Augenmerk auf die Dauerhaftigkeit des Betons zu richten. Das bedeutet, dass der Beton so fest, dicht und beständig gegen schädigende Angriffe aus seiner Umgebung sein soll, dass seine Gebrauchstauglichkeit über die gesamte Nutzungsdauer erhalten bleibt. Darüber hinaus ist sicherzustellen, dass das alkalische Milieu im Beton dauerhaft aufrechterhalten wird, um die Bewehrung vor Korrosion zu schützen.

Es gelten die DIN EN 206-1 und DIN 1045-2.

Fachlicher Kontakt

 

Downloads

  • Betontechnische Daten - Ein Tabellenwerk für Praktiker (pdf, 3.66 MB)
  • Betonpraxis - Der Weg zu dauerhaftem Beton (pdf, 12.7 MB)
  • Sicherheitsdatenblatt: Holcim Transportbeton (pdf, 162.45 KB)