Holcim ShotPact

 

Der Spritzbeton Holcim ShotPact wird für Sicherungsarbeiten und den Ausbau im Untertagebau sowie zur Auskleidung von Becken und Kanälen eingesetzt. Der Beton wird über einen überdruckfesten Schlauch oder eine Rohrleitung zum Einbauort gefördert, wo er durch Spritzen aufgebracht wird und durch den Aufprall verdichtet. Spritzbeton zählt zur Kategorie der Normalbetone (DIN EN 206-1; DIN 1045-2) und unterliegt weiterführend der Richtlinie DIN EN 14487-1. Je nach Anwendung können die Baustoffeigenschaften präzise angepasst werden.

Grundsätzlich wird zwischen dem Nass- und Trockenspritzverfahren unterschieden (DIN EN 14487-2), welche verschiedene Betonrezepturen erfordern. Beim Trockenspritzen wird erdfeuchter Beton der Konsistenzklasse C0 mit einem Wassergehalt von maximal 4 Massen-% eingesetzt. Im Nassspritzverfahren wird eine Betonrezeptur der Konsistenzklasse ≥ F4 verwendet, die durch einen erhöhten Wasser- sowie Zementgehalt und den Einsatz eines Fließmittels erreicht wird.

Spritzbeton besitzt einen hohen Frostwiderstand und einen im Vergleich zu Normalbeton niedrigen E-Modul, wodurch eine größere Dauerhaftigkeit im Verbund mit dem Altbeton erzielt wird. Das Haft- und Erstarrungsverhalten des Betons sowie seine Oberflächengestaltung können individuell an die Erfordernisse angepasst werden. 

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Broschüre Holcim ShotPact (pdf, 193.89 KB)