THE FONTENAY Hotel, Hamburg

1816 erwarb der Hamburger Schiffsmakler John Fontenay das einzigartige Grundstück am Ufer des Alstersees, auf dem heute – im Herzen der Stadt – das Hotel THE FONTENAY Hamburg entstanden ist. Die offizielle Grundsteinlegung erfolgte im August 2014. Am 19. März 2018 folgte die Eröffnung durch den Investor Klaus-Michael Kühne. Das Luxushotel (Fünf-Sterne-Superior, 100 Millionen Investition) ist maßgeschneidert für die vielen nationalen und internationalen Gäste, die Hamburg neu oder wieder für sich entdecken.

Anwendungsgebiet: Stadtentwicklung

Nutzung: Multifunktional (Wohnen & Kultur)

Bauherr: Investor Klaus-Michael Kühne / KÜHNE Immobilia GmbH

Architekt: Architekturbüro Störmer, Murphy und Partner

Bauunternehmer: WALTER HELLMICH GmbH

Produkte: Holcim Duo 4 N-NA, Holcim Pur 4 R-NA

Zeitlos modern – Modern Classic – lautet die Überschrift der Entwürfe des Hamburger Stararchitekten Jan Störmer. Die innovative, skulpturale Formgebung des Grandhotels ermöglicht aus fast allen Zimmern und Suiten einen fantastischen Blick auf die Alster.

Die Grundform des Hotels besteht aus drei Kreisen, die durch ihre Überlappung auch den Innenraum bestimmen. Zwei Höfe – ein gedecktes Atrium und ein offener Innenhof – lassen die Grenzen zwischen „Innen“ und „Außen“ verschmelzen. Die 131 Zimmer und Suiten sowie 17 Residenzen befinden sich in den ersten fünf Stockwerken. Die 6. Etage ist dem Spa vorbehalten und über allem, in der obersten Etage, hält ein Gourmet-Restaurant Einzug. Hier genießt der Gast Sterneküche mit Traumblick auf die Alster.

Eckpunkte des Projekts

Ausführendes Bauunternehmen war die Baugesellschaft WALTER HELLMICH GmbH aus Dinslaken. Der erweiterte Rohbau wurde zwischen September 2014 und Dezember 2015 errichtet. Nach Angaben der Baugesellschaft wurden unter anderem 24.000 Kubikmeter Beton, 4.500 Tonnen Baustahl und 80.000 Quadratmeter Deckenschalung verbaut.

24.000
m3

Beton

4.500
t.

Baustahl

80.000
m2

Deckenschalung

Den Beton für dieses anspruchsvolle Bauprojekt lieferte seit September 2014 das Unternehmen TBN Transportbeton Nord GmbH & Co. KG aus Hamburg, ein Gemeinschaftsunternehmen von Holcim und dem mittelständischen Unternehmer Oliver Lindfeld. Für die Verbauung wurden teilweise auch 52-Meter-Großmastpumpen eingesetzt, um den Beton an die richtigen Einbaustellen zu befördern.

Den Zement und die Zuschlagstoffe für den Beton lieferte Holcim an TBN. Die verbaute Betonmenge von 24.000 m³ bestand zum größten Teil aus betontechnologisch gesehen anspruchsvollen Betonen für massige Bauteile in den Festigkeitsklassen C35/45 und C45/55 sowie Hochleistungsbetonen für Hochbau in den Festigkeitsklassen C45/55 und C50/60.

Aufgrund der Innenstadtlage waren lärmintensive Betonarbeiten nur bis 20 Uhr erlaubt. Aus diesem Grund sollten für die massiven Bodenplatten die Betone eingesetzt werden, die zwar Anforderungen der DAFStb-Richtlinie “Betone für massige Bauteile” erfüllen, aber gleichzeitig keine extrem langsame Festigkeitsentwicklung aufweisen. Für diese Anwendung wurden deshalb durch Betontechnik Nord GmbH unter Berücksichtigung von höchstzulässigen Temperaturentwicklungen neue Betonrezepturen entwickelt.

Die zahlreichen Lieferungen von  Hochleistungsbetonen C45/55 und C50/60 für den Hochbau verliefen dank ständiger und sorgfältiger Werks- und Baustellenüberwachung problemlos.

Zudem gab es zwischen beiden Unternehmen eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit, als es um die Vorbereitung der Ausschreibungen, die Betontechnik sowie um die spätere Qualitätsüberwachung ging.

Für das Projekt von Holcim gelieferte Produkte

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