European XFEL, Hamburg

WeltgrößteR und leistungsfähigsteR Röntgenlaser 

European XFEL ist eine Großforschungsanlage, die zwischen 2009 und 2016 in Hamburg und im benachbarten Schenefeld gebaut wurde und an der elf europäische Länder beteiligt sind. Es ist der größte und leistungsfähigste Röntgenlaser seiner Art in der Welt. 

Bild einer unterirdischen Forschungsanlage

Anwendungsgebiet: Tunnel

Nutzung: Großforschungsanlage

Bauherr: European XFEL GmbH

Bauunternehmer: Baulose 1 & 2*: ARGE der Bauunternehmen Hochtief & Bilfinger | Baulos 3**: ARGE der Bauunternehmen Ed. Züblin AG & Aug. Prien

Produkte: Holcim-Duo 3 N - LH/NA - CEM III/A  32,5 N-LH (na) | Holcim-Duo 4 N-NA - CEM III/A 42,5 N (na) | Holcim-Pur 4 R-NA - CEM I 42,5 R (na) | Glensanda-Splitt

Die Bau- und Inbetriebnahmekosten lagen bei rund 1,2 Milliarden Euro. Seit September 2017 wird diese Röntgenlaser-Einrichtung von ausgewählten hochkarätigen Wissenschaftlern aus aller Welt im Regelbetrieb genutzt, um neue Einblicke in den Nanokosmos zu erhalten.

Die überwiegend unterirdisch gelegene Forschungsanlage reicht von Hamburg-Bahrenfeld über 3,4 Kilometer in Tunneln in nordwestlicher Richtung bis nach Schenefeld (Schleswig-Holstein). Nach zwei Kilometern fächert der Beschleunigertunnel sich in insgesamt fünf Photonentunnel (Durchmesser 5,30 Meter) auf, in denen aus beschleunigten Elektronen das Röntgenlicht erzeugt wird. Die Tiefe der Tunnel liegt zwischen 6 bis 38 Metern. Zudem wurden in Bahrenfeld, Schenefeld und den vier Verzweigungspunkten der Tunnel verschiedene mehrgeschossige unterstützende Gebäude erstellt.

Eckpunkte des Projekts

Holcim lieferte bis 2013 für verschiedene massige über- und unterirdische Gebäudeteile sowie für die Betonsohlen der Tunnel insgesamt 120.000 Kubikmeter Beton – größtenteils im Jahr 2009. Geliefert wurden unter anderem Hochleistungsbetone, etwa pumpfähige Schwerbetone als Strahlenschutz oder Unterwasserbetone für Schlitzwände und Sohlen. 

120.000
m3

Beton

1.2
Mld. €

Kosten

Eine besondere Herausforderung stellte aus Sicht der Holcim Betontechnik die für einige Betone mit erhöhter Rohdichte geforderte Begrenzung der Gehalte von üblichen Betoninhaltsstoffen wie Aluminium, Natrium, Silizium und Magnesium dar.

Ein mobiles Holcim Betonwerk auf der Baustelle sicherte die reibungslose Betonlieferung ab. Die auf dieses Projekt speziell abgestimmte Logistiklösung der Baustoffe – unter Beachtung strenger Auflagen für Verkehr sowie Staub- und Lärmemissionen – gab letztlich den Ausschlag zugunsten von Holcim.

Für das Projekt von Holcim gelieferte Produkte

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*Baulose 1 & 2 (Unterstützende Gebäude und Tunnelanlage): Holcim Beton und Zuschlagsstoffe GmbH (in Liefergemeinschaft) 
**Baulos 3 (Injektorkomplex): Holcim Beton und Zuschlagstoffe (alleinige Belieferung)