Holcim Deutschland Gruppe verzeichnet im ersten Halbjahr positive Erlösentwicklung - für 2008 weitere Preisanpassungen angekündigt

30 August 2007
 

Hamburg


Der gesamtwirtschaftliche Aufschwung in Deutschland hielt auch im ersten Halbjahr 2007 weiter an und wirkte sich positiv auf die Bauwirtschaft aus. Im Vergleich zum Vorjahr sind die deutschen Bauinvestitionen im zweiten Quartal jedoch durch Vorzieheffekte gesunken. Zudem zeigte sich im Jahresverlauf ein deutlicher Rückgang der Nachfrage im privaten Wohnungsbau. Diese Entwicklungen spürte auch die Holcim Deutschland Gruppe.

"Die Auftragslage ist insgesamt weiterhin gut", erklärt Leo Mittelholzer, Vorstandsvorsitzender der Holcim (Deutschland) AG. Witterungsbedingt verliefen die Geschäfte im ersten Quartal aufgrund des milden Winters besonders erfreulich. Durch den schwächeren Geschäftsverlauf im zweiten Quartal liegt das Halbjahresergebnis aber leicht hinter den Erwartungen zurück. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 wurden die Nettoverkaufserlöse auf über 125 Millionen Euro und das Bruttoergebnis auf rund 44 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Steuern fällt leicht negativ aus. Einen besonders erfreulichen Beitrag zur Geschäftsentwicklung lieferte das Segment Bindemittel. Beim Transportbeton liegen Absatz und Erlöse hinter den Erwartungen zurück.

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2007 fällt verhalten zuversichtlich aus: "Für das zweite Halbjahr erwarten wir wieder eine Belebung der Bauaktivitäten in unseren Märkten - insbesondere im Großraum Hamburg. Deshalb gehen wir von einer positiven Ergebnisentwicklung der Holcim Deutschland Gruppe aus", sagt Leo Mittelholzer. Trotz des erfreulichen Konjunkturverlaufs liegen jedoch die Preise und Margen in der Zementbranche weiterhin auf einem zu niedrigen Niveau. Verschärfend kommen die weiter steigenden Kosten für Strom und Rohstoffe hinzu. "Wir wollen künftig wieder auskömmliche Margen erzielen und müssen zudem die kontinuierlichen Kostensteigerungen beim Strom auffangen. Deshalb kommen wir im Jahr 2008 um weitere Preissteigerungen nicht herum", erklärt Mittelholzer.

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Über Holcim Deutschland
Die Holcim Deutschland Gruppe ist Norddeutschlands führender Baustoffhersteller mit Sitz in Hamburg. Kerngeschäft der Unternehmensgruppe ist die Produktion von Zement und Klinker aus eigener Rohstoffförderung an den Standorten Lägerdorf und Höver, die Herstellung von Hüttensand an den Standorten Salzgitter und Bremen sowie die Herstellung von Transportbeton. Die Unternehmensgruppe ist außerdem in den Sparten Zuschlagstoffe und Baustoffhandel vertreten.

Mehrheitsaktionär ist die Holcim Ltd, Schweiz, einer der weltweit führenden Anbieter von Baustoffen mit Beteiligungen in über 70 Ländern auf allen Kontinenten.

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