Zusammenarbeit seit gut 18 Jahren: Steinzeitpark Dithmarschen und Holcim

02.11.2015
 

 

Auch in diesem Jahr traf sich wieder eine Gruppe zum Flintsammeln in der Kreidegrube.

 

Der Steinzeitpark Dithmarschen, auch als Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA) bekannt, arbeitet bereits seit seiner Gründung 1997 mit dem Baustoffproduzenten Holcim in Lägerdorf zusammen. Im Gegensatz zu den anderen Besuchern, die am Standort des Zementwerkes in Lägerdorf regelmäßig an Grubenführungen teilnehmen, suchen die Steinzeit-Freunde in den Kreidegruben aber keine Versteinerungen oder Donnerkeile, sondern Flintsteine (Feuersteine).

“Für die Menschen in der Steinzeit war der Flintstein ein sehr wichtiger Rohstoff, denn dieses sehr harte Gestein lässt sich leicht spalten. Mit großem Geschick konnten die Menschen durch Schläge mit weicheren Steinen oder durch Druck mit einem Knochen- oder Geweihstab von den Feuersteinknollen lange Klingen mit messerscharfen Kanten abspalten. Aus den Klingen wurden durch Abdrücken kleiner Absplisse dann spezialisierte Geräte geformt: Während die Stielspitzen für Pfeile und Speere genutzt wurden, waren die Messer beispielsweise vielseitig einsetzbare Schneidegeräte”, erklärt Rüdiger Kelm vom Steinzeitpark Dithmarschen.

Auch in diesem Jahr traf sich wieder eine Gruppe zum mehrstündigen Flintsammeln in der Kreidegrube. Nach einer Sicherheitseinweisung und mit Schutzausrüstung schritten die Besucher auf dem Produktionsgelände zur Tat und wurden wieder fündig. “Wir haben auch in diesem Jahr den Steinzeitpark Dithmarschen gerne bei der Suche nach Flintsteinen unterstützt”, erklärt Hendrik Leopold, Produktionsleiter im Zementwerk Lägerdorf.

Die Flintsteine aus der Kreidegrube in Lägerdorf werden im Steinzeitpark Dithmarschen gemeinsam von Mitarbeitern und Besuchern zu verschiedenen Werkzeugen verarbeitet. Beispielsweise können die kleinen Gäste auf Kindergeburtstagen mit Feuerstein ein Stückchen Leder zum Beutel oder zum Armband bearbeiten.

 

Hintergrund zum Steinzeitpark
Im Juni 1997 fand die „erste Erdbewegung“ zur Errichtung des Steinzeitparks Dithmarschen, auch als Archäologisch-Ökologisches Zentrum Albersdorf (AÖZA) bekannt, statt: Es wurden Wege gebaut, Knicks verschoben, in eine jungsteinzeitliche Landschaft passende Bäume gepflanzt, Hecken angelegt und Informationsschilder aufgestellt. Durch einen kontinuierlichen Ausbau ist mittlerweile eine Einrichtung entstanden, die – zusammen mit dem seit 2004 ebenfalls zum Steinzeitpark gehörenden archäologischen Kreismuseum – jährlich über 30.000 Besucher begrüßen kann.

 

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Kontakt:
Holcim (Deutschland) AG
Dr. Jens Marquardt
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +49 (0)40 36002-312
jens.marquardt(at)lafargeholcim.com